Amateurfunkdienst; Störungen durch PLC; Offener Brief

Störungen, störende Beeinflussungen
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do2smj
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Amateurfunkdienst; Störungen durch PLC; Offener Brief

Beitrag von do2smj » Do 31. Okt 2013, 9:40

Von: Wolfgang.Martin@bmwi.bund.de
Datum: 31.10.2013 07:38:21
Betreff: Amateurfunkdienst; Störungen durch PLC; Offener Brief


Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihren Offenen Brief vom September 2013, in dem Sie anmerken, dass die Verbreitung der Technik des "Internet aus der Steckdose" (Power Line Communication - PLC) die Ausübung des Amateurfunkdienstes und den Empfang von Rundfunkaussendungen über Kurzwelle in erheblichem Maße störe. Zum Sachstand informiere ich Sie gerne:

In Umsetzung des Rechtsrahmens zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) arbeitet die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Bundesnetzagentur) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) seit Jahren aktiv in nationalen und internationalen Normungsgremien mit. Ziel ist, in Übereinstimmung mit § 4 des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG)* Gerätenormen so zu konzipieren, dass die Geräte und Anlagen bestimmungsgemäß betrieben werden können.

Auf diese Weise steht im Zusammenwirken aller beteiligten Kreise - und unter Beteiligung der nationalen und internationalen Interessenvertretungen der Funkamateure sowie der Europäischen Rundfunkunion (EBU) - erstmals eine von CENELEC (Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung) und von den Herstellern anerkannte EMV-Produktnorm für PLC-Produkte zur Verfügung.

In diese EMV-Produktnorm sind moderne adaptive Funkentstörungstechniken eingeflossen, die z. B. auch beim Einsatz von Powerline-Inhouse-Communication-Modulen gute Wirkung zeigen, etwa das nun normativ vorgeschriebene dynamische Power-Management für alle PLC-Einrichtungen.

Diese Norm kommt den Bedürfnissen der Beteiligten gleichermaßen entgegen und stellt damit aus Sicht des BMWi einen guten Kompromiss dar. Unter anderem kann sie später auch für Zwecke der Marktüberwachung belastbar zum Einsatz gebracht werden.

Damit sie allerdings europaweit respektiert wird, bedarf es noch der Listung als harmonisierte Norm im Amtsblatt der Europäischen Union. Im Rahmen kommender Sitzungen der relevanten Kommissionsarbeitsgruppe wird die Bundesnetzagentur gegenüber der EU-Kommission auf eine rasche Umsetzung hinwirken.

Im Hinblick auf die von Ihnen kritisierte "Vermarktung elektronischer und elektrischer Betriebsmittel entgegen geltendem Recht" können Sie versichert sein, dass die Bundesnetzagentur im Rahmen der Marktaufsicht alles daran setzt, dass die europäischen und nationalen Rechtsnormen eingehalten werden. Ihr Anliegen wird das BMWi zum Anlass nehmen, das Augenmerk der Bundesnetzagentur noch stärker auf die angesprochene Problematik zu richten.

Nach Aussage der Bundesnetzagentur lässt sich übrigens im Zusammenhang mit dem zunehmenden Einsatz moderner elektronischer Produkte wie PLC, Schaltnetzteilen, Vorschaltgeräten von Leuchtmitteln usw. kein signifikant steigender Aufwand für die Funkentstörung durch den Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur feststellen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Wolfgang Martin, OAR
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Ref. VIA5 - Frequenzpolitik, Elektromagnetische Verträglichkeit Tel. 030 18 615 7776 Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin

* (1) Betriebsmittel müssen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik so entworfen und gefertigt sein, dass 1. die von ihnen verursachten elektromagnetischen Störungen kein Niveau erreichen, bei dem ein bestimmungsgemäßer Betrieb von Funk- und Telekommunikationsgeräten oder anderen Betriebsmitteln nicht möglich ist; 2.sie gegen die bei bestimmungsgemäßem Betrieb zu erwartenden elektromagnetischen Störungen hinreichend unempfindlich sind, um ohne unzumutbare Beeinträchtigung bestimmungsgemäß arbeiten zu können.


:wink:

db6zh
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Re: Amateurfunkdienst; Störungen durch PLC; Offener Brief

Beitrag von db6zh » Do 31. Okt 2013, 13:29

do2smj hat geschrieben:.... Nach Aussage der Bundesnetzagentur lässt sich übrigens im Zusammenhang mit dem zunehmenden Einsatz moderner elektronischer Produkte wie PLC, Schaltnetzteilen, Vorschaltgeräten von Leuchtmitteln usw. kein signifikant steigender Aufwand für die Funkentstörung durch den Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur feststellen. ....
Eine schöne Watschn zum Schluß, nach höflichem Geplaudere, als Ergebnis - wenn immer nur gemeckert wird und Betroffene keine eigene Störungsmeldung machen. Die kann halt nur der Betroffene machen und erst bei mehreren zum gleichen Produkt kann das Produkt insgesamt beanstandet werden.
73 Peter

df8th
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Beitrag von df8th » Fr 1. Nov 2013, 12:54

Die Argumentation es gäbe keine Störungsmeldungen ist völliger Unsinn. §4 EMVG gilt nicht nur dann "wenn sich gerade mal jemand gestört fühlt".

Warum darf ich denn nicht mit 10.000-fach höhrer Geschwindigkeit am Kindergarten vorbei fahren "so lange es niemanden stört" ?
Und wenn sich jemand gestört fühlt soll er eben eine Störmeldung machen.

Völliger Unsinn und der DARC macht mit.

Deshalb werde ich nach Inkrafttreten der PLC Norm die Öffentlichkeit informieren mit der Überschrift:
"Bis zu 20.000-fach höhere Emissionen in Haus und Wohnung - Deutscher Amateur Radio Club macht mit.
PLC und DARC? Nein Danke!

db6zh
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Beitrag von db6zh » Fr 1. Nov 2013, 15:38

Tobias, ich bin kein Jurist und frage deshalb einfach: nach meinem Verständnis ist - ähnlich wie bei Verbraucherschutzproblemen - nicht unbedingt jede Person (juristische oder natürliche) berechtigt eine "allgemeine Klage" ein zu reichen. D.h. solange er nicht persönlich betroffen ist, fehlt eine Klagevoraussetzung. So habe ich bisher die Problematik verstanden. Ich habe zwar die Petition mit unterzeichnet, aber mangels Störung an meinem QTH kann ich weder die BNetzA noch ein Gericht behelligen.

Es wäre zu klären, ob und und unter welchen Voraussetzungen ein Verband oder die Behörde das Recht hat, z.Bspl. der Firma Develo eins auf die Mütze zu geben. Dein Kiga-Beispiel geht an der Realität vorbei. Es nutzt nichts, wenn wir uns die Köpfe einschlagen, und ...... ob der DARC mit einer Stimme in den Gremien überhaupt etwas bewirken kann (selbst wenn er 150% alles richtig macht) , wäre die nächste Frage. Wir sollten erst einmal klären, welche realen Möglichkeiten der DARC selber überhaupt hat, bevor wir auf dem anstelle der Hersteller und übrigen Gremien herum prügeln.

Es gibt aber durchaus Instutionen wie ECOLOG und ähnliche, die zwar keine Afu-Freunde sind, aber PLC-Freunde sind die auch nicht. Ich habe bisher durchaus Verständnis gefunden, wenn ich die Qualität PLC vs WLAN Bekannten und Nachbarn erklärt habe. Die Nettodatenrate und der "Funkturm per Steckdose im ganzen Haus" läßt die Leute durchaus nicht unberührt.

73 Peter

dl1krt
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Beitrag von dl1krt » So 3. Nov 2013, 12:54

Ich wundere mich immer wieder über Aussagen in diesem Forum und die Tonlage, in der sie verbreitet werden.
Das fortgeschrittene Alter schützt vor Torheit offenbar jedoch wirklich nicht.
Deshalb melde ich mich doch mal wieder hier zu Wort.

An Tobias:
Du kennst die Personen bestens, die sich nach Kräften im DARC um unsere Frequenzen sorgen und bemühen.
Auge in Auge (ich war mehrfach auch dabei) bleibt alles sachlich.
Warum dann hier diese Rundumschläge?
"...Deutscher Amateur Radio Club macht mit..."

Wem soll das helfen?

Bevor man massiv kritisiert, sollte man gründlich überlegen, welche Rolle wir, die Funkamateure, der DARC, in Normungs- oder BNetzA-Gremien spielen können.

Es ist völlig kontraproduktiv, wie kleine Jungen mit dem Fuß aufzustampfen und "Ich will" zu sagen.

Wie Peter (DB6ZH) habe ich auch die Anti-PLC-Petition unterzeichnet.
Dass sie allerdings im gegebenen politischen Umfeld etwas bewegen könnte, habe ich nicht angenommen.

Es ist eben so, dass neue, "moderne" Technologien massive politische Unterstützung in Berlin und Brüssel haben, wenn von den Lobbyisten auch nur ein neuer Arbeitsplatz versprochen wird.
Dagegen ist nur mit sehr viel Mühe und Ausdauer anzukommen.
Der Frust ist programmiert.
"Ich will" zu sagen, könnte nur etwas bringen, wenn man auch Macht/Gewicht hätte.

Folglich muss man potente Bundesgenossen suchen.
Und die gibt es von Fall zu Fall durchaus.
Auch in den Gremien.

Ich nenne nur ein Beispiel:
Kabelnetzbetreiber, die einerseits unser 2m-Geschäft beeinträchtigen, haben ihrerseits Probleme mit LTE.

An diesen Stellen müssen wir, muss der DARC präsent sein, und seine Interessen und sein Know-how einbringen.

Um zu PLC zurückzukommen:
Die EN 50561-1 (PLC) wurde im Oktober von CENELEC unter Druck der EU-Kommission (mit deutscher Zustimmung) verabschiedet. Entgegen üblicher Vorgehensweise wurde beschlossen, die englische Sprachfassung im EU-Amtsblatt zu veröffentlichen, ohne die deutsche Übersetzung abzuwarten.

Ich schreibe das, um deutlich zu machen, welcher Druck hier aufgebaut worden ist.
Die Politik ist "hoch begeistert" von den vielfätigen Möglichkeiten, die sie mit dieser Technologie verbindet.
Dass wir, der DARC, das anders sehen, muss ich wohl nicht ausdrücklich erwähnen.

Erfreulich finde ich, finden wir an der Entwicklung sicher nichts.
Damit umgehen müssen wir aber.

Falsche Eindrücke zu erwecken und zu polemisieren ("...der DARC...") nutzt unserem Hobby, dem experimentellen Funkdienst in keinster Weise.

73, Knut

dj4ct
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Beitrag von dj4ct » Mo 4. Nov 2013, 17:37

Hallo Zusammen,

man sollte aber Bedenken, dass diese PLC-Norm der EU vermutlich nicht unter einem vorgeschriebenen sauberen Rechtsverfahren in der EU selbst entstanden ist. Wäre dem so, müsste geklagt werden. Das wäre eine harte Nuss.
Das weckt bei mir auch Zweifel an der EU selbst, wenn diese ein Selbstbedienungsladen für massive Lobby sein könnte.
Übersehen darf man auch nicht, dass diese Norm die 'Begierde' anderer Elektronikhersteller wecken könnte, auch Ausnahmeregelungen zu verlangen. Damit können wir dann nicht leben.
Wie schon mehrfach geschehen, hat sich auch hier OM Karl Fischer, DJ5IL durch sorgfältige Recherchen verdient gemacht.
Es gibt auch andere durchaus als seriös bekannte OMs, welche sich kritisch dazu geäußert haben.

Der DARC hat das m. W. n. bisher offiziell nicht aufgegriffen und wenn, was dann tun?

73 de Lebrecht, DJ4CT

db6zh
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Beitrag von db6zh » Mo 4. Nov 2013, 21:36

dj4ct hat geschrieben:.... Der DARC hat das m. W. n. bisher offiziell nicht aufgegriffen und wenn, was dann tun?....
Du kennst doch die gleichen offiziellen Stellen wie ich auch. Frage dort doch einfach mal. 73 Peter

dj7ww

Beitrag von dj7ww » Di 5. Nov 2013, 2:12

db6zh hat geschrieben:
dj4ct hat geschrieben:.... Der DARC hat das m. W. n. bisher offiziell nicht aufgegriffen und wenn, was dann tun?....
Du kennst doch die gleichen offiziellen Stellen wie ich auch. Frage dort doch einfach mal. 73 Peter
Die Frage "was dann tun" sollte also Deiner Meinung nach von offiziellen Stellen beantwortet werden?

Da Du sie ja offenbar kennst, welche welche sind denn das?

73
Peter

db6zh
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Beitrag von db6zh » Di 5. Nov 2013, 9:16

@dj7ww: Hallo Peter, dj4ct ist "ein Meister der Andeutungen". So zu tun, als ob vom DARC nichts getan wird, finde ich ziemlich unfair. Er kennt die/den Ansprechpartner dazu sehr gut. Mehr mag ich dazu nicht im Forum schreiben.

Außerdem hat der DARC nur sehr begrenzte Möglichkeiten, etwas "offiziell" zu tun. Solange, wie in der Antwort zu dem "offenen Brief" geschrieben, nicht ausreichende Störungsmeldungen vorliegen, sieht "der DARC" ziemlich alt aus, wenn er argumentieren möchte. Selbst die BNetzA hat damit keine vernünftige Handhabe, Produkte allgemein vom Markt zu nehmen. Der DARC kann nach - meiner unmaßgeblichen Vermutung - auch keine Verbandsklage einreichen, wie Umweltschutzverbände oder Verbraucherschutzverbände. In den Normengremien ist der DARC nur 1 Stimme von vielen - das wurde auch mehrfach geschrieben. Solange Betroffene "den Kopf in den Sand stecken", läuft halt nichts. Hatten wir doch alles schon lang und breit in den Foren.

73 Peter

dj7ww

Beitrag von dj7ww » Di 5. Nov 2013, 14:02

db6zh hat geschrieben:@dj7ww: Hallo Peter, dj4ct ist "ein Meister der Andeutungen". So zu tun, als ob vom DARC nichts getan wird, finde ich ziemlich unfair. Er kennt die/den Ansprechpartner dazu sehr gut. Mehr mag ich dazu nicht im Forum schreiben.

Außerdem hat der DARC nur sehr begrenzte Möglichkeiten, etwas "offiziell" zu tun.
Hallo Peter,

OK, danke für die Aufklärung.
Dass Du mit "offiziellen Stellen" jemanden beim DARC meinen könntest, auf die Idee bin ich natürlich nicht gekommen.

73
Peter

db6zh
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Beitrag von db6zh » Di 5. Nov 2013, 20:21

Sorry, bezog sich auf dj4ct's Formulierung, dort war "offiziell" auf "Der DARC...." bezogen. Hätte ich vielleicht bei der Antwort nochmals dazu schreiben sollen (falls Du mich jetzt nicht verkohlst :-) ).
73 Peter

dj4ct
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Beitrag von dj4ct » Mi 6. Nov 2013, 10:52

Hallo Peter (DB6ZH),

für die Verleihung des 'Meistertitels' danke ich Dir herzlich. Das löst doch richtig Motivation aus.
Schön wäre es, wenn Du mir noch eine Ehrenurkunde übersenden könntest, damit ich diese im Shack an die Wand hängen kann.

73 de Lebrecht, DJ4CT

db6zh
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Beitrag von db6zh » Mi 6. Nov 2013, 18:22

dj4ct hat geschrieben:Hallo Peter (DB6ZH),
für die Verleihung des 'Meistertitels' danke ich Dir herzlich. Das löst doch richtig Motivation aus.
Schön wäre es, wenn Du mir noch eine Ehrenurkunde übersenden könntest, damit ich diese im Shack an die Wand hängen kann.
73 de Lebrecht, DJ4CT
Gern geschehen, zur Urkunde: einfach Posting ausdrucken.


Zu PLC Nettoraten aktuell beim Stöbern gefunden:
Auch neuere Powerline-Adapter erreichen die Bandbreite von 500 Mbit/s nur auf kurze Distanzen. Im Betriebsalltag liefern die 500-Mbit/s-Topmodelle auch über mehrere Stockwerke Übertragungsgeschwindigkeiten von rund 40 Mbit/s. Befinden sich die Geräte in benachbarten Räumen, sind die Chancen auf eine Geschwindigkeit über 100 Mbit/s höher.

Zitat aus http://www.t-online.de/computer/hardwar ... ative.html

73 Peter

dj5il
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Beitrag von dj5il » Mi 11. Dez 2013, 18:25

dl1krt hat geschrieben: Die EN 50561-1 (PLC) wurde im Oktober von CENELEC unter Druck der EU-Kommission (mit deutscher Zustimmung) verabschiedet. Entgegen üblicher Vorgehensweise wurde beschlossen, die englische Sprachfassung im EU-Amtsblatt zu veröffentlichen, ohne die deutsche Übersetzung abzuwarten.
Hallo Knut,

bitte liefere einen Quellennachweis für die Listung der EN 50561-1
im Amtsblatt der EU !

73
Karl, DJ5IL

dj5il
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Beitrag von dj5il » Fr 13. Dez 2013, 10:40

DL1KRT hatte geschrieben:

"Entgegen üblicher Vorgehensweise wurde beschlossen die,
englische Sprachfassung im EU-Amtsblatt zu veröffentlichen,
ohne die deutsche Übersetzung abzuwarten."


... und das ist nicht korrekt, sondern wieder mal eine Falsch-
information. Denn beschließen kann das Listing im Amtsblatt
nicht die CENELEC sondern einzig und allein die Europäische
Kommission. Die Norm wurde von CENELEC lediglich zum
Listing ANGEBOTEN, im Originaldokument heißt es:

"... to ratify FprEN 50561-1:2012 and to offer it for citation
in the OJEU ..."


73
Karl, DJ5IL

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