Mit Flugzeug in Urlaub zoll Fliegen

Sonstige Fragen zur HF-Technik
Antworten
do3hs

Mit Flugzeug in Urlaub zoll Fliegen

Beitrag von do3hs »

Hallo
29August bis voraussichtlich 12 September möchte ich mit meiner Familie nach Süd Portugal Fliegen.Ich nehme außer eine Vertikal Portabel Antenne HF-P1 einige meter draht und ein Balun für ein dipol weil ich die gegebenheiten vor ohrt nicht kenne
Ich flege das erstemahl. ist wegen Fliegen zoll was besonderes zu beachten ? Habe ne Liste erstellt wo alle Geräte mit genauer Gerätebezeichnungen und Seriennummern gelistet sind auch werde ich es natürlich am zoll anmelden und brav meine lizenz vorzeigen (hoffe einer vom Portugisischen zoll kann Deutsch damit ich erklären kann was das ist. sprech weder portugisisch noch spanisch
Transiver lieber in Kopfer oder Handgepäck werde ihn aber nicht oben drauf legen damit der zoll leichter rann kommt werde ihn gut polstern gehen nicht zart mit Gepäck um
erleidet der Transiver durch das duchleuchten schaden?
Werkzeug schraubendreher zange ist wohl wegen spitzen gegenstand verboten oder
wie viel gepäck ist erlapt und wie schwer darf der kopfer Handgepäck sein
las meine frau zuhause das ich mehr Funkausrüstung mitnehmen kan lach
Ich würde mich sehr über eure erfarungen funk im flugzeug transportieren freuen
Stefan CS-DO3HS/p

29.08-12.09
auf 80,40,20,15,10,2 und 70cm in Allmod QRV
dj1zb

Beitrag von dj1zb »

Lbr Stefan,

diese Bedingungen sind meines Wissens von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft unterschiedlich. Daher würde ich bei der betreffenden Fluggesellschaft anrufen.

73 Ha-Jo, DJ1ZB
db6zh
Normaler Benutzer
Beiträge: 1789
Registriert: Di 9. Jun 2009, 12:30

Beitrag von db6zh »

In's Handgepäck würde ich Funk plus Zubehör überhaupt nicht packen -- alles in den Koffer und Liste mit Urkunden Kopien oben drauf (Englisch, falls portugiesisch nicht möglich ist). Der Zoll interessiert sich in erster Linie für neue Ware, d.h. Eigengebrauch geht eigentlich immer. Es gibt nur Höchstgrenzen (Wert), wo bei Überschreiten lediglich deklariert werden muß, damit es bei der Rückkehr keinen Ärger gibt. Außerdem ist alles EU-Land. Die Zollbeamten am Flughafen fragen (Hauptbüro), da bekommst Du aktuelle Auskunft.

Ich würde auch nicht groß über Funk reden, kurz erwähnen ja, Fragen beantworten aber keinen Vortrag ohne Not über Amateurfunk und dessen Besonderheiten. Batterien und Akkus im Koffer separat verpacken (Reisewecker Batterie raus !!!), nicht im Gerät lassen, wenn es ohne Schrauberei möglich ist. Die Batteriepacks nicht extra deklarieren, gehören zum Gerät - und fertig. Sonst kann es bei Li-Akkus Theater geben.

Von Anfragen bei den Fluggesellschaften würde ich abraten. Da habe ich für USA-Flüge bloß Unsinn erzählt bekommen und wäre von Pontius bis Pilatus durchgereicht worden. Die haben im Internet alle Informationen über verbotenen Gegenstände. In Ruhe durchlesen und beachten. Im Zweifel alles in den Koffer (außer explizit auf der Verbotsliste) und vollständige Liste ganz oben auf (mit Kopien einschl. Paß-Kopie). Die Koffer werden durchleuchtet und evtl. aufgemacht -- das schadet nichts. Nur sollte dann die Liste + Dokumente gleich sichtbar sein.

Je mehr im Koffer ist und je weniger Du beim Check-In redest, um so weniger Probleme hast Du. Beim deutschen Zoll persönlich vorher hingehen und fragen, funktioniert einfach besser und die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit, wenn man persönlich fragt.

73 Peter
dg5bre
Normaler Benutzer
Beiträge: 122
Registriert: Mi 1. Nov 2006, 17:09

Beitrag von dg5bre »

db6zh hat geschrieben:In's Handgepäck würde ich Funk plus Zubehör überhaupt nicht packen -- alles in den Koffer und Liste mit Urkunden Kopien oben drauf (Englisch, falls portugiesisch nicht möglich ist). Der Zoll interessiert sich in erster Linie für neue Ware, d.h. Eigengebrauch geht eigentlich immer. Es gibt nur Höchstgrenzen (Wert), wo bei Überschreiten lediglich deklariert werden muß, damit es bei der Rückkehr keinen Ärger gibt. Außerdem ist alles EU-Land. Die Zollbeamten am Flughafen fragen (Hauptbüro), da bekommst Du aktuelle Auskunft.

Ich würde auch nicht groß über Funk reden, kurz erwähnen ja, Fragen beantworten aber keinen Vortrag ohne Not über Amateurfunk und dessen Besonderheiten. Batterien und Akkus im Koffer separat verpacken (Reisewecker Batterie raus !!!), nicht im Gerät lassen, wenn es ohne Schrauberei möglich ist. Die Batteriepacks nicht extra deklarieren, gehören zum Gerät - und fertig. Sonst kann es bei Li-Akkus Theater geben.

Von Anfragen bei den Fluggesellschaften würde ich abraten. Da habe ich für USA-Flüge bloß Unsinn erzählt bekommen und wäre von Pontius bis Pilatus durchgereicht worden. Die haben im Internet alle Informationen über verbotenen Gegenstände. In Ruhe durchlesen und beachten. Im Zweifel alles in den Koffer (außer explizit auf der Verbotsliste) und vollständige Liste ganz oben auf (mit Kopien einschl. Paß-Kopie). Die Koffer werden durchleuchtet und evtl. aufgemacht -- das schadet nichts. Nur sollte dann die Liste + Dokumente gleich sichtbar sein.

Je mehr im Koffer ist und je weniger Du beim Check-In redest, um so weniger Probleme hast Du. Beim deutschen Zoll persönlich vorher hingehen und fragen, funktioniert einfach besser und die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit, wenn man persönlich fragt.

73 Peter
das sind auch meine Erfahrungen...wichtig ist eigentlich je weniger man redet und jemehr am es als normalität betrachtet...umso einfacher...

hatte mal eine reise zusammen mit einem OM der mußte immer jeden zu labern wie toll und warum amateurfunk etc.

das hat immer dazugeführt das wir alles ausgepackt haben...

einzig eine Krdinal-fehler sollte man nicht begehen...surplustechnik sollte zuhause bleiben...hatte in litauen mal ein mittelschweres Erklärungsproblem warum ich mit einem russischen Funkgerät unterwegs war...fanden die da nicht lustig...

73 de Ronny
Gast

Beitrag von Gast »

Portugal und Zoll? Ist doch EU!

Bei meine zwei Flügen mit Funkausrüstung hat der Antenendraht im Koffer immer dazu geführt, dass der Koffer geöffnet wurde.
Einmal wurde ich hierzu in den Sicherheitsbereich geholt und musste erklären, was für Wendel auf dem Röntgenbild zu sehen ist: Luftspule vom Antennenkoppler.

Einen schönen Urlaub.

Steffen
dj5am
db6zh
Normaler Benutzer
Beiträge: 1789
Registriert: Di 9. Jun 2009, 12:30

Beitrag von db6zh »

EU hin - EU her, beim Fliegen gibt es so viel Besonderheiten, daß ich beim ersten Flug in ein "neues" Land einfach beim Zoll fragen würde. Im "schlimmsten" Fall ':shock:' sagt der das gleiche wie dj5am -- aber eine einfache freundliche Frage kostet nichts und schadet nichts.
73 Peter
dj1yfk
Normaler Benutzer
Beiträge: 96
Registriert: Mo 8. Aug 2005, 11:08
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Beitrag von dj1yfk »

db6zh hat geschrieben:In's Handgepäck würde ich Funk plus Zubehör überhaupt nicht packen
Meine Erfahrungen in diesem Bereich sind nicht besonders umfangreich, aber ich habe schon beides gemacht: Funkgerät gut gepolstert im Hartschalenkoffer als Gepäck aufgegeben sowie im Pilotenkoffer im Handgepäck mitgeführt.

Bei erster Variante wurde der Koffer natürlich vom Zoll geöffnet, und ich hatte während des gesamten Fluges ein ungutes Gefühl; schliesslich handelte es sich um einen teuren FT1000MP, und der war sogar nur geliehen :-). Wenn man sich anschaut, wie die Koffer manchmal behandelt werden, kann man da schon besorgt sein. Aber es kam alles unversehrt an.

Im Handgepäck habe ich mehrmals meinen K2 mit Zubehör mitgeführt (auch ausserhalb der EU). Wenn sich die Kontrolleure überhaupt näher dafür interessierten, waren sie mit der Bemerkung zufrieden, dass das Gerät keine Batterie zum Betrieb besitzt und somit im Flugzeug stromlos ist.

bei einem kleinen TRX würde ich in Zunkunft die Variante Handgepäck wieder bevorzugen. YMMV.

73
Fabian
DJ1YFK
dl8lbk

Beitrag von dl8lbk »

db6zh hat geschrieben:In's Handgepäck würde ich Funk plus Zubehör überhaupt nicht packen --
Es ist genau anders herum: Wertvolle Elektronikartikel sind im Handgepäck mitzuführen und das wird von den Fluggesellschaften auch so empfohlen! So meine Erfahrung mit 5 Reisen in die USA, 3 mal nach EA8, 1 mal CT3 und nach G mit FT100, TS570 oder K2.

Was nicht mehr geht: Die Angelrute als "Gehstock" im Handgepäck und als Sondergepäck wird's meist teuer. Deshalb evt. eine 8m Angelrute, die zusammengeschoben in den Koffer paßt.

Kabel, Antennen, ggf. Netzteil kann man in den Koffer legen. Probleme gibt es eher mit Akkus oder z.B. einer Schurr Morsetaste, weil die im Scanner natürlich ein hübsches Bild abgeben ;)

Das Funkgerät wird ggf. mit einem "Schnüffeldetektor" auf Sprengstoff untersucht. Das ist Routine und geht recht schnell und unkompliziert. Probleme gibt es nicht!

Zoll ist irrelevant innerhalb der EU, es kann nicht Schaden eine Rechnungskopie dabei zu haben. Ich habe selbst in die USA nichts wegen Zoll unternommen, aber ggf. ist es ratsam sich noch vor dem Abflug vom deutschen Zoll bestätigen zu lassen, daß man das Gerät ausführt und wieder einführen wird. Dann gibt es bei der Rückkehr keine Probleme. Den US Zoll interessiert nur, daß man das Gerät nicht dort läßt.

73
Karsten
db6zh
Normaler Benutzer
Beiträge: 1789
Registriert: Di 9. Jun 2009, 12:30

Beitrag von db6zh »

Hallo Karsten, möglicherweise ist zur Handy-Zeit einiges lockerer geworden. Ich habe oft genug in DL Theater mit Funkgeräten gehabt und mußte die aufgeben. Bei USA Flügen gibt es eine Wertgrenze für den späteren Re-Import, d.h. der deutsche Zoll hat mir das auf Rückfrage, allerdings 1996 bereits, erklärt (ich mußte wegen längerem Aufenthalt mit L-Visum einiges mehr mitnehmen als bei normalen Reisen). Der US-Zoll hat noch nie etwas von mir wissen wollen, außer "no Food".
73 Peter
dl8lbk

Beitrag von dl8lbk »

db6zh hat geschrieben:Hallo Karsten, möglicherweise ist zur Handy-Zeit einiges lockerer geworden.
Hallo Peter,

ich finde es ist eher schwieriger geworden, zumal Abmessungen und Gewichte immer penibler überprüft werden und z.B. Angelruten i.d.R. als Sondergepäck aufgegeben werden müssen.

Lufthansa schreibt es so:

"Wie transportiere ich Wertsachen?
Alle Wertsachen wie Laptop, Mobiltelefon, PDA, Dokumente, Ausweispapiere, Schmuck etc. sollten Sie in Ihrem Handgepäck mitnehmen. Bitte beachten Sie, dass wir Gepäckstücke, die die zulässigen Grenzen für Handgepäck überschreiten, im Frachtraum befördern müssen, da der Stauraum an Bord begrenzt ist. Bitte entnehmen Sie diesen Gepäckstücken alle Wertsachen sowie Ihre Medikamente."

http://www.lufthansa.com/de/de/Gepaeck-Ratgeber

Oder Eurowings:

http://www.eurowings.de/vorabflug_3472.htm

Und wenn man sich ansieht was als Handgepäck ausgeschlossen wird, dann sind Funkgeräte nicht dabei.

http://www.lufthansa.com/de/de/Gefaehrl ... genstaende
http://www.tsa.gov/travelers/airtravel/ ... items.shtm

Interessant ist, daß es Fluggesellschaften geben mag, die Angelruten noch als Handgepäck gestatten, anders kann ich mir diesen Hinweis auf den TSA Seiten nicht erklären:

http://www.tsa.gov/travelers/airtravel/ ... _1188.shtm

Ob das die Security am Flughafen auch zu unterscheiden weiß ... ?

Akkus sind zwingend als Handgepäck zu transportieren.

Also ohne Not sein Funkgerät im Koffer zu transportieren und damit Beschädigungen zu riskieren ist m.E. nicht empfehlenswert. Aufgrund der Hinweise bzgl. wertvoller (elektronischer) Gegenstände wird die Fluggesellschaft keine Haftung für Beschädigungen übernehmen.

73
Karsten
db6zh
Normaler Benutzer
Beiträge: 1789
Registriert: Di 9. Jun 2009, 12:30

Beitrag von db6zh »

Hallo Karsten, es ist alles immer relativ. Die TSA Docs kenne ich, den Rest studiere ich jetzt nicht extra. Ich bezweifele, daß überhaupt jemand sich die Mühe macht, zwische Handy und Handfunke zu unterscheiden. Größere Teile nehme ich eh' nicht mit und es ist allenfalls die Magnetfußantenne und das Ladegerät, was beim durchleuchten auffällt. Die Diskussion mit Akkus hatte ich bisher nicht, die waren immer separiert vom Gerät im Koffer und nicht im Handgepäck -- und wurden nicht beanstandet.

Bei komplettem KW-TRX würde ich weder noch machen, sondern als Sondergepäck. Aber für große Sachen habe ich keine Duldungslizenz der XYL im Urlaub, also auch bei mir nicht aktuell. Ansonsten hatte ich gerade erst wieder beim Rückflug von China via Amsterdam ein Kasperletheater: ich mußte in China wegen Defekt der alten Kleinbildkamera eine neue Kamera kaufen (wurde eine Nikon Digital Typ "billig", aber sehr gute Bilder) und wegen der frühen Einchecktermine (Koffer am Vorabend) war das Zubehör (Ladegerät) im Handgepäck. Die Chinesen hatten keine Probleme damit, die Holländer waren anscheinend angefressen und haben schon bei Durchleuchten zu zweit ein Semester gebraucht, bis ich einfach "neue Kamera, Ladegerät" zu dem "Röntgenblick" rüber gerufen habe. Dafür hat mich dann - obwohl die Magnetschranke nichts anzeigte - ein Security-Neger abgegrabscht bis zum geht nicht mehr. Vorher war schon Paßkontrolle obwohl ich mich im Transitbereich glaubte. Auf meine Frage gab es nur komische Reaktionen und man erklärte mir, ich wäre außerhalb des Schengen-Raumes und würde den gerade betreten. Muß wohl eine unsichtbare Linie im Flughafengebäude gewesen sein. Ein anderes mitreisendes Ehepaar hat richtigen Aufstand gemacht und deutschsprachige Polizei verlangt, bis die Security ihr Theater aufgegeben hat.

Ich schreibe das nur, weil es offensichtlich einiges an Willkür bzw. Ungereimtheiten auf den Flughäfen gibt. Und die Holländer ...... ich bin eigentlich nicht gehässig, aber daß die bei der EM jetzt einen auf die Nuß bekommen haben, tut mir nachträglich ganz gut.... :-) .. Ich war zu müde, um mich in Amsterdam zu beschweren. In USA habe ich bei einer Einreise in LA mir einen ähnlichen Zirkus nicht gefallen lassen (mich höflich in deren Landessprache gewehrt) und da war Ruck- Zuck ein Supervisor da, der die Wogen geglättet hat und wo es dann auch ohne Zirkus weiter ging. (Da trauen sich die meisten nicht und ab und an meint dort einer, es mit Nicht-Citizen machen zu können).

73 Peter
dl8lbk

Beitrag von dl8lbk »

db6zh hat geschrieben:Hallo Karsten, es ist alles immer relativ...
Hi Peter,

hmm, das muß an Deiner Nase liegen ;)

Ich habe ja nun auch einiges durch, aber Streß mit Security, Zoll oder Polizei hatte ich nie. Ich sehe das so: Die machen auch nur ihren Job.

Bei mir lief das in Phoenix USA so: Beim Security Check Notebook, K2 und Rest in 5 Wannen (Jacke und Schuhe je extra) verteilt durch den Scanner geschickt. Am anderen Ende angekommen hielt plötzlich eine Frau hinter dem Scanner den K2 in die Luft und rief etwas irritiert, wessen Gerät das sei und was das sei. Als ich aus 6-7m Entfernung rufend zu verstehen gab, daß das mein Gerät ist und das es ein Gerät für HAM Radio ist, meinte der Kollege neben ihr daß das OK sei und fragte mich welche Bänder es denn abdecken würde. Während ich die Frage noch beantwortete klopfte mir ein Flugkapitäin in Uniform von hinten auf die Schulter, gab sich als N7... zu erkennen und wünschte mir viel Spaß! Das Gesicht der Frau hinter dem Scanner hättest Du sehen sollen ... :)

Das beste Rezept ist eben immer offen und freundlich auf die Leute zugehen, machen was die verlangen (bzw. alles so vorbereiten, wie es sein soll) und ganz unverkrampft bleiben. Dann gibt es keine Probleme und die Security weiß es auch zu schätzen wenn man "mitspielt" und ihnen den Job so einfach wie möglich macht.

73
Karsten
db6zh
Normaler Benutzer
Beiträge: 1789
Registriert: Di 9. Jun 2009, 12:30

Beitrag von db6zh »

Ich habe ähnliche Erlebnisse, die zwei geschilderten waren Ausreißer. Wir hatten bei zwei längeren QRL-Aufenthalten unseren Schäferhund mit und eimal beim Warten auf die Abfertigung kam ebenfalls ein Kapitän, stellte sich vor und fand es super, daß wir unseren Hund mitnehmen (Hund war ein K9 ..... :-) ). Die Funkgeräteverbote waren übrigens vor der Handyzeit, bei meinem TR2200G im Handgepäck war die Chance 50:50, daß die Security beanstandete und gleich einer mit MP daneben stand -- war Bader-Meinhoff-Zeit.

Auf meine Nase lasse ich übrigens nichts kommen. Die Chinesen waren ganz verrückt nach Fotos mit Langnasen. XYL und ich (und auch andere aus der Gruppe) mußten immer wieder Modell stehen. Die Reiseleiter hatten uns vorgewarnt, daß es keine Taschendiebe wären, sondern die Chinesen quer durch alle Altersklassen immer wieder mit Langnasen auf ein Foto wollen, soll Glück bringen .. :-) . Schönstes Erlebnis eine Schulklasse, dauerte eine Weile, bis alle fotografiert hatten, immer abwechselnd mit anderen Kids neben uns. Zum Schluß hat sich meine XYL mitten unter den Kids klein gemacht und mit ablichten lassen. Als ich sie auch noch meine Konkubine nannte, war die Gaudi komplett, war ein richtiger Auflauf geworden. Es ist ein lustiges Völkchen und bewundernswert, wie die es schaffen, ohne Agressionen miteinander um zu gehen, obwohl sie sich ständig fast auf den Füßen stehen. Wir kamen uns wie Ameisen in einem Ameisenhaufen vor, aber haben in den zwei Wochen nirgends Schimpfereien oder ähnliches erlebt.

Ist jetzt völlig OT, aber ich wollte mal was nettes im Forum schreiben. :-) .. 73 Peter
dj7ww

Beitrag von dj7ww »

db6zh hat geschrieben:
Vorher war schon Paßkontrolle obwohl ich mich im Transitbereich glaubte. Auf meine Frage gab es nur komische Reaktionen und man erklärte mir, ich wäre außerhalb des Schengen-Raumes und würde den gerade betreten. Muß wohl eine unsichtbare Linie im Flughafengebäude gewesen sein.
Ich doch logisch wenn Du aus China kommst und in Amsterdam erstmalig den Schengen-Raum betrttst sind die Holländer natürlich für das in Verkehr bringen und die Personenkontrollen zuständig.
Überhaupt kein Grund sich aufzuregen.

73
Peter
db6zh
Normaler Benutzer
Beiträge: 1789
Registriert: Di 9. Jun 2009, 12:30

Beitrag von db6zh »

@dj7ww: wir waren "durchgechecked" bis München und ich hatte erwartet. im Transitbereich zu sein -- was offensichtlich nicht der der Fall war. Entweder hat Schipohl keinen Transitbereich oder die Holländer sind einfach anders gestrickt. Ich habe es bei "Umsteigeflügen" aus USA anders in Erinnerung. Lediglich nach USA war es mir geläufig. Allerdings mußte man bei der ersten Landung in USA auch mit Gepäck (und Hund) durch die Kontrollen und wieder einchecken. Bei Rückflügen war die Kontrolle erst in München, inkl. Paß und Zoll. Meine bisherigen Rückreise-Transits habe ich anders in Erinnerung und unser Gepäck blieb auch jetzt in Schipohl "hinter den Kulissen" und wurde durchgeladen. Wir mußten in Schipohl zusätzlich durch eine Paßkontrolle und Security, in München dann durch die immer übliche Paßkontrolle und erst hier mit dem Gepäck durch den Zoll (in Verkehr bringen....)

73 Peter
(aufgeregt hat lediglich eine bescheuerte persönliche Security-Kontrolle bei einer Zwischenlandung, die ich außerdem in der Form noch nie erlebt habe)
Antworten