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BeitragVerfasst: Sa 1. Apr 2006, 12:56 
Hallo,

habe einen FRG-100, den ich per Balun an einen >12m Draht anschließen will. Der Balun sollte es schaffen, dass ich von 137kHz bis >25MHz empfangen kann.

Wie baue ich so einen Balun? Geht das überhaupt?


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BeitragVerfasst: Sa 1. Apr 2006, 15:40 
Hallo,
de8msh hat geschrieben:
habe einen FRG-100, den ich per Balun an einen >12m Draht anschließen will. Der Balun sollte es schaffen, dass ich von 137kHz bis >25MHz empfangen kann.

Wie baue ich so einen Balun? Geht das überhaupt?

Du meinst wahrscheinlich keinen Balun, sondern einen Abwärts-Übertrager. So ein Trafo (9:1)ist doch im FRG100 bereits eingebaut ("Hi-Z"-Antenneneingang).

73
Ulrich


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BeitragVerfasst: So 2. Apr 2006, 13:01 
"So ein Trafo (9:1)ist doch im FRG100 bereits eingebaut ("Hi-Z"-Antenneneingang)."


Hallo Ulrich,

right, der FRG-100 hat einen solchen Eingang.

Aber: ich dachte mir, wenn ich den Draht an den Übertrager anschließe und dann per RG58 ins Haus lege, dass dann evtl. Störungen noch besser abgewendet werden. Denn: ich müsste den Draht dann noch mind. fünf Meter in das Haus legen. :roll:


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BeitragVerfasst: So 2. Apr 2006, 21:19 
de8msh hat geschrieben:
Aber: ich dachte mir, wenn ich den Draht an den Übertrager anschließe und dann per RG58 ins Haus lege, dass dann evtl. Störungen noch besser abgewendet werden.

Das stimmt natürlich, aber je nach Umgebung könnte es bei 5 m auch noch so klappen (ausprobieren).
Ansonsten sollte ein kleiner Übertrager auf einem Ferritkern reichen, z. B. 3 x 8 oder 3x10 Windungen trifilar auf FT 50-43.

73
Ulrich


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 4. Apr 2006, 15:09 
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Normaler Benutzer

Registriert: Sa 27. Aug 2005, 1:30
Beiträge: 113
Wohnort: 84160 Frontenhausen
Lbe OMs,

also ich meine, der Übertrager mit 3x10 Windungen auf dem Kern FT50-43 ist zu klein. Er ergibt auf 136 kHz nur einen Blindwiderstand von 402 Ohm.

12 m Draht für 137 kHz sind 72pF und damit ein Blindwiderstand von 16254 Ohm. Damit die Langwelle nicht absäuft, sollte der Übertrager wenigstens einen in etwa gleich hohen Blindwiderstand haben, also sagen wir 20000 Ohm.

Das bedingt entweder einen Übertrager mit 3x29 Windungen auf einem Kern FT82-4375 oder 3x28 Windungen auf einem größeren Kern FT114-75.

Für den Empfang gehen derart hochpermeable Kerne meines Wissens auch noch auf Kurzwelle. Ich hatte mal im QRL einen Übertrager von 10 kHz bis 30 MHz zu bauen, und es ging auf dem Material N30, was hier ebenfalls in Frage kommen würde.

OK?

73

_________________
73 Ha-Jo, DJ1ZB


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 2. Mai 2008, 12:07 
Ja,

das ist ok und müsste von mir mal getestet werden.

Ich danke Euch für die Info.

vy 73


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BeitragVerfasst: Fr 2. Mai 2008, 14:29 
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Normaler Benutzer

Registriert: Mi 7. Sep 2005, 14:26
Beiträge: 593
Wohnort: Strausberg
de8msh hat geschrieben:
Hallo,

habe einen FRG-100, den ich per Balun an einen >12m Draht anschließen will. Der Balun sollte es schaffen, dass ich von 137kHz bis >25MHz empfangen kann.

Wie baue ich so einen Balun? Geht das überhaupt?

Du wirst sicher auch ohne Balun ( was symmetrisch zu unsymmetrisch muss da gemacht werden?)
empfangen können....
die meisten Empfänger verarbeiten reine Spannung...
es ist zwar unschön da mal 2..3..4 dB zu verlieren... aber sowas passiert beim Einsatz von Breitbandwickelgütern auch schnell mal...erst recht bei einem leerlaufenden Ende ( die paar Meter Draht...)..

73 Fred
dl5ym

PS: das hat nichts mit einer breitbandigen Dimensionierung zu tun wie Hajo vorgeschlagen hat - Breitban
Breitbandübertrager machen erst Sinn wenn dsie Wirklast auf Wirklast machen (können)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 2. Mai 2008, 22:02 
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Normaler Benutzer

Registriert: Sa 27. Aug 2005, 1:30
Beiträge: 113
Wohnort: 84160 Frontenhausen
Lbr Fred,

dieses Thema ist ja schon ziemlich alt. Inzwischen habe ich für mich eine Lösung gefunden:

Ein trifilar gewickelter Unun mit einer Induktivität von 3,18mH pro Spule liefert mir an recht beliebigen Drahtantennen einen breitbandigen Empfang von 10 kHz bis 30 MHz. Damit kann ich auch SAQ auf 17,2 kHz empfangen.

Dabei ist der Unun nicht in deinem Sinne angepaßt. Aber wenn man eine einfache Drahtantenne für tiefe Frequenzen als kapazitive Stromquelle auffast, dann kommt am niederohmigen Ende des Unun ein dreimal so starker Strom heraus. Für tiefe Frequenzen könnte man den Unun auch mit noch mehr Drahten wickeln und einen noch höheren Stromgewinn erzielen, aber praktisch wird das Antennenrauscnen ebenso angehoben, und das Ganze bringt nichts mehr. Ich hatte es probiert.

Zusätzlich belaste ich den niederohmigen Ausgang des Unun mit 50 Ohm, oder etwas mehr, 68 Ohm. Dann ist dieser Widerstand der Quellwiderstand für den Strom ins Kabel zum Empfänger. Gleichzeitig ergibt sich am hochohmigen Eingang des Unun ein Widerstand vom neunfachen Wert, also 450 ... 600 Ohm, und dadurch wird der angeschlossene Draht breitbandig; er verliert seine Resonanzeigenschaft.

Wenn Du so tiefe Frequenzen nicht brauchst, dann genügt für den Unun und 137 kHz eine trifilare Wicklung von 3 x 240uH. Für reine Empfangszwecke kann man ruhig ein hochpermeables Ferrit benutzen.

OK?

_________________
73 Ha-Jo, DJ1ZB


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 2. Mai 2008, 22:09 
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Normaler Benutzer

Registriert: Sa 27. Aug 2005, 1:30
Beiträge: 113
Wohnort: 84160 Frontenhausen
Lbr Fred,

eines habe ich noch vergessen deutlich zu beschreiben:

Dieser Unun gehört also nicht in den Empfänger, sondern direkt an das Ende der Drahtantenne, und vom niederohmigen Ausgang des Unun geht ein im Grunde beliebig langes Kabel zum niederohmigen Kabeleingang des Empfängers. Das kalte Ende des Unun sollte geerdet sein, aber rein für Empfang ist das nicht so kritisch; die Kapazität des Kabelschirms gegen Erde genügt meist.

OK?

_________________
73 Ha-Jo, DJ1ZB


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