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Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Störungen, störende Beeinflussungen
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dm2dx
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Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von dm2dx » Fr 9. Dez 2016, 19:10

Endgespeister Draht mit Remotetuner MFJ-998RT, angeschlossene vergrabene Radials und Ground.

Da die Radiale + der Ground ja zur Antennenanlage gehört müssen diese ja auch beim Sicherheitsabstand eingehalten werden.

Der Stationserder + Ground des Tuners müssen verbunden werden.

Die Stationserdungsschiene muss eine Verbindung zur Hauptpotential-ausgleichsschiene des Hauses besitzen, somit ist dies indirekter Bestandteil des Radialsystems....

Wie soll man da EMV- Werte einhalten können???

db6zh
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Re: Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von db6zh » Fr 9. Dez 2016, 22:41

Welche Bestandteile strahlen denn bei Dir HF ab ??
73 Peter

dm2dx
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Re: Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von dm2dx » Sa 10. Dez 2016, 6:11

Hallo Peter
Keine Ahnung :D

Nein im Ernst, bei einem endgespeisten Draht wird die "fehlende Dipolhälfte" ja durch das Gegengewicht gebildet.

In meinem Fall nutze ich einen fernbedienbaren Tuner welcher den Draht an meinen Sender anpasst, aber nur den Draht, nicht das Gegengewicht.

Hier werden keine resonante / abgestimmte Radials verwendet, die HF "sucht sich somit ihren Weg" in zur Verfügung stehenden metallischen Leitern des Groundpotentials des Antennentuners.

Was ist dort angeschlossen?
Die Radiale (nicht genau ausgemessene 2x 18..20 m 10 qm flexible Kupferleitung welche etwa 2,5 m tief in der Erde liegt und an den Enden jeweils mit einem 1,5 m Erdspieß verbunden ist), eine Verbindung zur Erdungsschiene im Funkraum.

An der Erdungschiene ist auf kurzen Wege eine Verbindung zu einem 1,5 m Erdspieß angeschlossen, sowie die Masseanschlüsse aller Funkgeräte, Tuner und Endstufe.

Noch nicht realisiert, aber vorgeschrieben, ist die Einbindung in den Hauptpotentialausgleich (Hapas) des Hauses.

Was da alles dran hängen muss dürfte bekannt sein....

>>>

Wo waren wir?
Die HF sucht sich ihren Weg. Kenne ich den Weg sicher? Nein.

Also kann alles was mit der Hapas verbunden ist theoretisch Bestandteil des Gegengewichts und somit Bestandteil der Antennenanlage sein.

>>>

Was sehe ich falsch?
Wenn meine Beschreibung oben so zutrifft, so werden EMV-Schutzabstände kaum realisierbar sein, da das mitstrahlende Gegengewicht großflächig ist.

EDIT: Laut Empfehlungen anderer Funkamateure soll man KEINE Verbindung Erdungschiene Funkraum <> Hauptpotentialausgleichsschiene herstellen (ist aber irgendwie nicht DIN-VDE konform).

db6zh
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Re: Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von db6zh » Sa 10. Dez 2016, 12:36

dm2dx hat geschrieben:....
Wenn meine Beschreibung oben so zutrifft, so werden EMV-Schutzabstände kaum realisierbar sein, da das mitstrahlende Gegengewicht großflächig ist.

EDIT: Laut Empfehlungen anderer Funkamateure soll man KEINE Verbindung Erdungschiene Funkraum <> Hauptpotentialausgleichsschiene herstellen (ist aber irgendwie nicht DIN-VDE konform).
Ich bin im Moment unter Zeitdruck, erst mal in Kurzform:
* wenn Du richtig liegen würdest, hätte keiner von uns Funkern je die BEMFV geschafft.
* Potentialausgleich und HF-Ede sind zwei paar Stiefel. Für die Geräte-Erdung, Potentialausgleich, etc. gilt DIN-VDE und sonst garnichts. Strahlen tun da allenfalls ein paar Esoteriker :-) . Vergiß den Hokuspokus.
* Wir haben unheimlich viel Schlaumeier an Bord und auch ein paar richtige Fachleute. Kümmere Dich um Dein reines Antennen-Feld nach Hersteller, NEC oder anderer FACH-Literatur und mach die Selbsterklärung.

Wenn ich etwas Luft habe, komme ich noch mal "freundlicher" in's Forum, hi. Ich muß bis 13.00 mein Laub abliefern und dann bei der Firma "Mach-Mal" schaffen, hi.

Bis späte, 73 Peter

db6zh
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Re: Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von db6zh » So 11. Dez 2016, 18:38

Telefonisch weiter besprochen, Peter

DL8DWW
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Re: Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von DL8DWW » Di 13. Dez 2016, 15:32

die Selbsterklärung kann auch mit dem Programm "Wattwächter", durch die BNetzA für uns zur Verfügung gestellt, erstellt werden. Auch die Berechnung der Sicherheitsabstände für Langdrahtantennen (8m ...100m) ist möglich.

73 Wolfgang

dm2dx
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Re: Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von dm2dx » Di 13. Dez 2016, 16:00

@DL8DWW
Was willst du mir damit sagen?
Mir ist bekannt, dass man dies mit verschiedenen Programmen erledigen kann, aber wo ist der Bezug zu meiner Frage?

DL8DWW
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Re: Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von DL8DWW » Di 13. Dez 2016, 22:33

@DM2DX

Ich habe es so verstanden, daß Du eine Selbsterklärung erstellen möchtest und bei den einzuhaltenden Sicherheitsabstand im Zweifel bist.
Daher mein Hinweis auf das "Wattwächter"-Prg.
55 es cl

dl5ym
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Re: Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von dl5ym » Mi 14. Dez 2016, 15:58

dm2dx hat geschrieben:@DL8DWW
Was willst du mir damit sagen?
Mir ist bekannt, dass man dies mit verschiedenen Programmen erledigen kann, aber wo ist der Bezug zu meiner Frage?
Vielleicht so:
Einfach alle Daten in die Software eintragen und rechen lassen !

Ich bin mir ganz sicher, dass dort keinelei Daten zum Grund (Erdung) usw. eingetragen werden müssen.
oder hätten man sonst erst einmal das Handbuch zur Software lesen (und evtl. verstehen) sollen ?

Fred

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Re: Problem: Endgespeister Draht + Selbsterklärung

Beitrag von dl8sfz » Do 15. Dez 2016, 12:41

Ich habe meine Selbsterklärung mittlerweile mehrmals erstellt wegen Ortswechsel, aber es war immer der Strahler relevant und nicht die ganze Kupferverblendung am Dach, die ich als Gegengewicht nutze.

Also, keinen all zu großen Kopf machen und das programm mal rechnen lassen.

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