EU-Verordnung - Sparsame externe Netzteile

Störungen, störende Beeinflussungen
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2213876

EU-Verordnung - Sparsame externe Netzteile

Beitrag von 2213876 » Mo 2. Feb 2009, 16:22

Das hört sich doch mal nicht schlecht an - mit 0,3 bzw 0,5 Watt kann man selbst wenn man es will nicht viel HF produzieren.

Die BNetzA wird hier in den nächsten Wochen ein Stecknetzgerät überprüfen welches hier auf 14Mhz s7-8 Noiselevel erzeugt hat.

Oder ist der erste Eindruck wieder mal nicht der " Richtige " ???

Gruß Ralf

Entsprechend der Forenregeln ohne Signatur - was hier stehen sollte kann sich aber jeder denken :wink:

1571017

Re: EU-Verordnung - Sparsame externe Netzteile

Beitrag von 1571017 » Mo 2. Feb 2009, 16:58

dl3gd hat geschrieben:Das hört sich doch mal nicht schlecht an - mit 0,3 bzw 0,5 Watt kann man selbst wenn man es will nicht viel HF produzieren.
Bei 60% Wirkungsgrad lassen sich damot 180-300mW HF erzeugen.
Mit 100mW auf 20m bin ich in USA an der Ostküste etwa S7

73
Peter

1171917

Beitrag von 1171917 » Mo 2. Feb 2009, 18:26

Das Problem ist eigentlich (im Rahmen von "Elektrosmog".Messungen bemerkt), daß ein Großteil der Steckernetzteile in der Größenordnung um 6 bis 12 Watt (nicht VA !!) liegt, egal ob sekundär mit oder ohne Verbraucher. Wir hatten schon Streit und Wetten im OV, wegen dieser Behauptung, Windungschluß und so -- wie unter Technikern so liebevoll diskutiert wird. Aber das sind "normale heile" Netzteile mit Kleintrafo plus Gleichrichter und C, manchmal simple Längsregelung und die sind so uneffektiv. Sobald in der Steckdose, läuft der Zähler ....

Mit Schaltnetzteilen bzw. Elektronik kann man die EU Werte erreichen. Mein Sony 16x9 Röhren FS hat ~26-30mW im Standby, ich hatte direkt Meßprobleme, weil normale Baumarkt-Verbrauchsmesser sowas nicht mehr anzeigen. Diese Sony Prospektangabe (30mW standby) habe ich messen müssen, sonst hätte ich es nicht geglaubt.

Es triftt in erste Linie die "Billig-Trafo Billig Dioden" Netzteile ohne jeden Entstör-C, und die verseuchen teilweise bis auf 70cm -- bei TCom Netzteilen (DSL-Modem, ISDN a/b Wandler, alles Orig. TCOM) gemessen und dreimal reklamiert. Ich durfte mir zuletzt das "schwächste" von ~einem Dutzend Lagerbestand aussuchen, Handfunke mitgenommen, gestört haben alle. Und den Verbrauch haben sie auch, mit oder ohne ....

20mW ist übrigens mein Standard bei der Handfunke, soviel HF schafft jedes Netzteil dieser Qualität mit links .... da hat df3kv nur zu recht. Die Dinger sind meistens vergossen und nachträglich ein C "auf" die Dioden geht nicht. Da hilft nur der Hammer ....

73 Peter

dj4ct
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So manche in AFu angebotene Schalt-Nt kommen da nicht hin

Beitrag von dj4ct » Di 3. Feb 2009, 11:21

Hallo liebe Mitleser,

die Verordnung ist ok. Ich dachte letztes Jahr auch so bei der Anschaffung eines besonders leichtgewichtigen Schaltnetzteils auf der HAMRADIO.
Leider trifft vor allem der geforderte Wirkungsgrad für vermutliich einige im Bereich des Amateurfunks angebotene Schaltnetzteile anscheinend bei Weitem nicht zu. Ich habe das beschaffte Gerät primär nachgemessen. Verbrauch im Leerlauf 33 Watt!, bei Vollast 330 W! mit 100 W trx bei 13,8 V bei rund 22 A.
Danach habe ich vergleichsweise ein bisher oft übliches längsgeregeltes Netzteil für 13, 8 V bei 22 A primär nachgemessen. Ergebnis: Verbrauch im Leerlauf 7 W als deutlich weniger und bei Vollast 330 W. Gesamtergebnis: Das war wohl nix.
Wenn man die z. T. aufwendigen Enstörmaßnahmen hinzunimmt war das ein glatter Fehlkauf.
Es gibt recht günstige Leistungsmesser zu kaufen, so dass man evtl. schon beim Kauf Gelegenheit hat, das nach zu prüfen. Die Erfahrung anderer OMs mit anderen Schaltnetzteilen wäre interessant.
Wer mir direkt schreibt, bekommt auch den Typ des Schaltnetzteiles genannt.
Die Entstörung ist natürlich bei Schaltnetzteilen ein anderes Problem aber meist lösbar.

Vy 73 es gl, Lebrecht, DJ4CT

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