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BeitragVerfasst: So 5. Okt 2008, 21:01 
db6zh hat geschrieben:

Nachtrag @df3kv: www.patent-de.com/H01Q_20.html
1981 DE19540882A1 Wendeldipol, ein verkürzter Langdrahtdipol, der zur Resonanzerfüllung mittels Strahlerinduktivität und/oder Strahlerkapazität abstimmbar ist


Passt zu dem "Elektrosmogfilter für den Kopf"


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BeitragVerfasst: So 5. Okt 2008, 22:15 
Zitat:
Anfangen reicht vielleicht doch nicht so ganz
stimmt, ich habe das Lernen noch nicht aufgegeben und normalen Sprachgebrauch lasse ich mir hier im Forum nicht verbiegen. 73 Peter

ein noch längerer Dipol: ... consist of a 200 m long wire dipole antenna (Ex) oriented in the spacecraft ... the PWI analog wideband subsystem continues to operate within specification. ...
http://nssdcftp.gsfc.nasa.gov/miscellan ... b46586.txt


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So 5. Okt 2008, 22:31 
db6zh hat geschrieben:
Zitat:
Anfangen reicht vielleicht doch nicht so ganz
stimmt, ich habe das Lernen noch nicht aufgegeben und normalen Sprachgebrauch lasse ich mir hier im Forum nicht verbiegen. 73 Peter

ein noch längerer Dipol: [i] ... consist of a 200 m long wire dipole antenna (Ex) oriented in the spacecraft ...


Ich übersetze das mal gerade:

"besteht aus einer 200m langen Draht Dipol Antenne"

An Bord befindet sich übrigens auch noch ein aus Rohr gefertigter Dipol

73
Peter


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BeitragVerfasst: Mo 6. Okt 2008, 6:14 
df3kv hat geschrieben:
Ich übersetze das mal gerade: "besteht aus einer 200m langen Draht Dipol Antenne"
... und für Deine Übersetzung wäre ein 200m Langdraht-Dipol eine tödliche Beleidigung ?? Wir sprechen schon Deutsch, oder ??
Zitat:
Diefenbach (Internet ist mir völlig gleichgültig) wird der Begriff Langdrahtantennen versus Halbwellenantennen verwendet, 1955 vierte Auflage "Die Kurzwellen", Beschreibung der V- und Rhombus- Richtantenne,

[df3kv]Ja, Diefenbach kannte den Unterschied halt sehr genau und hat eine Langdrahtantenne eben nicht als Dipol bezeichnet
Warum sollte er auch, es sind zwei Spezialformen von Langdrahtantennen.
Zitat:
Im Arrl-Antenna Book von 1976 wird dieser Begriff ebenfalls als "long wires" für "harmonic (operated) antennas" verwendet - Chap.2, Power Gain of Harmonic Antennas.

[df3kv]Die Beschreibung "long wires" in diesem Fall beschreibt natürlich keinen "long wire" Strahler
Seite 43 in meiner Ausgabe: .. The power gain from harmonic operation is small when the antenna is small in terms of wavelengths, but is quiteappreciable when the antenna is fairly long. The theoretical power gain of harmonic antennas or "long wires" is shown by curve B in Fig. 2-20, using the halve-wave dipole as a base. .. Von mir aus soll es die Beschreibung eines Antennentypus mit Gewinn und ohne Strahler sein......

Um die technische Sache geht es anscheinend schon länger nicht mehr - machen wir halt einen Verbalisten-thread auf. Verwendungen des Begriffes Langdraht habe definitiv oft genug aufgezeigt, nicht nur von mir - ob es nun schmeckt oder nicht. Die Frage "langer Draht Dipol" oder "Langdraht-Dipol" können wir auch im Kindergarten mit der Sandschaufel klären ...... (Oder eine Doktorarbeit schreiben lassen) ......
73 Peter


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BeitragVerfasst: Mo 6. Okt 2008, 9:53 
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Normaler Benutzer

Registriert: Mo 12. Feb 2007, 11:09
Beiträge: 26
Wohnort: Kurort Hartha
Hallo zusammen,

mal was zum eigentlichen Thema bzw. der Fragenstellung

auch ich habe bei mir seit 2001 eine GAP-Titan (erfolgreich) im Einsatz.
Lediglich auf 30M ist das SWR nicht besonders. Den genauen Meßwert habe ich jetzt leider nicht parat - der ATU des K3 kommt damit aber problemlos klar :) .
Die oben beschriebenen Probleme konnte ich durch eine Mantelwellensperre (Ferritringe von DX-Wire) und das !! horizontale !! Wegführen des Speisekabels aus dem "Loch" am Antennenfuß lösen.
Vorher hatte ich das Kabel mit Kabelbindern am geerdeten ca. 3m langen Standrohr herruntergeführt und dann in einem Erdrohr weiter ins Haus.
Alle Resonanzen waren weit daneben (zu tief). Vermutung: Das Kabel verlängert die Antenne nach unten bzw. koppelt auf den geerdeten Mast.

Ein Bild dazu findet sich auf meiner HP www.mydarc.de/dl1duo unter der Rubrik "Station" - "Antennen" - "GAP-Titan"

73 und Gut Funk

Micha - DL1DUO

PS: das Motto des Forums lautet doch "Mitglieder helfen! Mitgliedern"
Was ich hier oft erlebe ist jedoch (einige) Mitglieder diskutieren Mitglieder nieder - oder habe ich da was falsch verstanden :( ????


Zuletzt geändert von dl1duo am Mo 6. Okt 2008, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 6. Okt 2008, 10:33 
db6zh hat geschrieben:

Die Frage "langer Draht Dipol" oder "Langdraht-Dipol" können wir auch im Kindergarten mit der Sandschaufel klären ......


Der Unterschied zwischen Langdrahtantenne und Dipol ist eindeutig da gibt es überhaupt nichts zu diskuttieren.
Dipole müssen auch keine Halbwellendipole sein, kollineare Anordnungen und "double extended Zepp" sind Standardelemente von Vorhangantennen.


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BeitragVerfasst: Mo 6. Okt 2008, 11:29 
..


Zuletzt geändert von 1171917 am Mi 22. Okt 2008, 9:48, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 6. Okt 2008, 12:08 
db6zh hat geschrieben:
(und wenn ich ein Dipol mit langen Drähten sehe, schaue ich ganz schnell weg)


Ich nicht, ich kontrolliere täglich ob die 2x120m noch hängen :D


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BeitragVerfasst: Fr 10. Okt 2008, 20:13 
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Registriert: Mi 27. Jun 2007, 16:56
Beiträge: 17
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Sodele, heute wurde die Titan mal runtergeholt und inspiziert. Alles trocken, Kabel sind auch ok. Nur das Drahtstück für 10m an der Schleife wurde erneuert. Da lag auch für dieses Band der Hase im Pfeffer. Kontaktproblem am Übergang Alurohr > Draht, genauer gesagt Kabelschuh war nicht richtig mit dem Draht verpresst daher Übergangswiderstand. (Deswegen immer dasselbe SWR trotz veränderung der Drahtlänge) Nun in Bandmitte 1,3, an den Enden nicht über 1,8. 12m passt auch, 15m wurde auch neu abgestimmt und funzt ebenfalls ufb. 17m auch in Bandmitte 1,6. Besser gehts dort nicht. Auf diesen Frequenzen hat die Masthöhe und die Art der Kabelführung soviel wie keinen Einfluß auf das SWR. Dann machte mir die Dunkelheit einen Strich durch die Rechnung, hihi... Hab aber nicht aufgehört bevor ich die restlichen Bänder bei heruntergelassenem Mast probierte. Auf 20 und 40m wirkt sich sogar die Art wie ich das RG-213 auf dem Boden auslege sehr stark auf das SWR aus. Auf 80 verschiebt sich dabei der Punkt mit dem besten SWR innerhalb des Bandes, aber SWR fast 1. Auf 30m liegt der Resonanzpunkt momentan bei ca 10,300MHz. Morgen bzw. am Sonntag :D gehts weiter.
@DL1DUO: Ich tendiere auch zu Deiner Auffassung. Werde mal Ferritringe besorgen und die Kabelführung ähnlich wie an Deiner Antenne ändern.
Hoffentlich bleibt das WX so schön wie heute.
VY73 Werner


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BeitragVerfasst: So 12. Okt 2008, 12:01 
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Registriert: Mi 27. Jun 2007, 16:56
Beiträge: 17
Wohnort: JN48UK
So, gestern das ganze 3X ab und wieder aufgebaut. Auf 80 funzt das Gebilde nun auch mit SWR 1 bei 3,67MHz. 40m geht auch mit 1,4 bei 7,07. 30m geht mit SWR 1,9 bei 10,03, wobei die QRG mit bestem SWR bei ca 10,300 liegt (1,2). Lässt sich auch nicht durch aufschieben eines geschlitzten Alurohrs auf das untere Antennenende verändern.
Problemband bleibt 20m. Es ändert sich NICHTS am SWR wenn ich die Länge des Abstimmstabs verändere, auch nicht wenn das untere Stabende mit dem Antennenrohr kurzgeschlossen wird. Der Stab hat auch mit dem 12m-Stab voll Durchgang, muß ja so sein weil die beiden Stäbe ja am selben Kabel angeschlossen sind.
Das Speisekabel wurde nun horizontal vom Durchführungsloch bis zur Abspannleine geführt.
Es wurden auch 6 Stück ca 3cm lange Klappferritte direkt am Anschlussstecker über dem Kabel angebracht. Seitdem geht die Antenne auf 40 + 80 ufb. Es sind auch keine Veränderungen des SWR feststellbar wenn die Verlegung des Kabels geändert wird bzw. der Mast rauf und runtergeschoben wird. Aber wenn die Ferrittkerne weggenommen werden läßt sich auf 20m das SWR mit dem dazugehörigen Stab wieder ändern, bei angebauten Kernen komischerweise nicht mehr... Nur läuft dann 80 und 40m mit SWR weit über 2 aus dem Ruder.
Also so langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.
73 Werner


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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 13:43 
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Normaler Benutzer

Registriert: Di 25. Sep 2007, 9:20
Beiträge: 1
Hallo,

also ich habe eine gebrauchten GAP TITAN DX erworben.
Die war ca. 10 Jahre auf einem Hochhaus.
Das Teil habe ich zu Hause aufgebaut, dann ging alles außer 40 M und 80
80 hat Resonanz auf 3,2 mhz, komisch oder?
40 krieg ich überhaupt nicht hin, was ich schon geschnippelt habe und gepfriemelt.
Was im Gegensatz zu Dir bestens funktioniert ist 20 und 17 Meter, da kann man ohne Tunen "vollgas" geben.
SWR 1:1,1
An Anfang hat die Antenne auf 10 Meter auch sehr gut funktioniert, aber von Heute auf Morgen, ohne jedes Zutun war das schöne SWR futsch. Jetzt komme ich mit Analyser so auf SRW von 3
Hat jemand eine Ahnung warum ich 10 Meter nicht hinbekomme?
10 Meter und 30 kann ich ja auch nicht abstimmen, außer, dass ich mal die Gesamtlänge der Antenne überprüfe.
Der untere einsteckbare Teil hat wohl gefressen, da bekommt mann die Rohre kein Millimeter gedreht, bzw. rein oder raus.
Die Schraubenlöcher an dem Innenrohr sind nicht zu sehen.

73, de Walter, DB5SU


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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 16:05 
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Normaler Benutzer

Registriert: Mi 7. Sep 2005, 17:46
Beiträge: 133
Wohnort: Esslingen
Hallo zusammen,
ich habe zwar diese Antenne nicht selber im Einsatz, aber ein Funkfreund hat vor Jahren diese Antenne aufgebaut und mir die Aufbauanleitung damals gezeigt. Da hängt wirklich jedes Teil vom Anderen ab und ohne diese Anleitung praktisch nicht möglich funktionierend aufzubauen!

Vielleicht beim Hersteller eine aktuelle Aufbauanleitung anfordern oder im Internet danach suchen.

gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: Di 22. Jul 2014, 9:53 
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Normaler Benutzer

Registriert: Sa 14. Mär 2009, 17:47
Beiträge: 14
Moin ...

Ich habe bereits die 2. GAP TITAN aufgebaut, und bin sehr damit zufrieden.
Die Erste viel einem umstürzenden Baum zum Opfer.

Ich habe einiges an Hilfen zum Aufbau zusammengetragen, bzw. selbst verfasst.
Zu finden auf: http://dl3lk.darc.de/
in dem Ordner "Die Antennen".

73 de Volker, DL3LK


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BeitragVerfasst: Fr 13. Feb 2015, 16:41 
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Normaler Benutzer

Registriert: Do 22. Jun 2006, 9:01
Beiträge: 221
Halle Zusammen,

zunächst würde ich auf allen Bändern mit einem Netzwerkanalysator prüfen, welche Impedanzen sich am Fußpunkt der Antenne einstellen. Damit bekommst Du eine Information nach Betrag und Phase oder nach Imaginärteil und Realteil. Das SWR sagt wenig aus, wo die Probleme liegen. Damit würde ich auch grundsätzlich die Antenne direkt am Fußpunkt abstimmen nicht nach einem langem Koaxialkabel.
Falls Du mit dem ungemein aussagekräftigen Smithdiagramm vertraut bist, kannst Du auch dieses anzeigen. Weiterhin kannst Du alle Daten speichern und in Ruhe auswerten.
Hervorragend geeignet dazu ist zum Beispiel der leider nicht mehr lieferbare Antennenanalysator vom FA VA3, welcher auch über ein Bluetoothmodul bequem von einem PC im Haus fernsteuerbar und damit erdfrei ist.
Desweiteren kannst Du dann Versuche anstellen, welche Maßnahmen evtl. etwas bringen. Auf jeden Fall ist unbedingt eine Mantelstromsperre immer vorzusehen. Falls Du ein längeres Koaxialkabel mit einem abgesetzten Netzwerkanalysator benutzt, kannst Du hier abhängig vom Kabeltyp Korrekturdaten eingeben und damit die Transformation des Koaxialkabels herausrechnen lassen.
Probleme könnten sein: Unerwünschte Mitwirkung des Außenschirms des Koaxialkabels (Mantelstromsperre evtl. sogar mehrere im Verlauf des Kabels), unsaubere Erdverhältnisse, Einwirkung benachbarter Metallgegenstände.

Was mir nicht bekannt ist: Wo ist der Schirm des Koaxialkabels am Antennenfußpunkt angeschlossen bzw. wie sind dort die Erdverhältnisse? Es 'riecht' fast danach, das hier etwas nicht stimmen könnte bzw. was sieht der Hersteller dort vor und Du kannst es evtl. nicht realisieren?

73 de Lebrecht, DJ4CT


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