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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So 15. Okt 2006, 11:27 
Hallo Joe. Ich habe jahrelang unter diesen Bedingungen gefunkt. Am besten ging ein "unsichtbarer" Draht zu einem Baum, einer Straßenlaterne oder aufs gegenüberliegende Dach. habe ein Schleuder aus den USA, die sich dafür prima eignete. der endgespeiste Draht war meist so ca 30m lang, das reicht auch für 80m. für das Band habe ich ein Radial (dünne Schaltlitze) in der Wohnung an den Fußleisten verlegt.
Man muss nicht gleich umziehen...
Viel Erfolg:
Wolfgang, df9yk


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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Mo 6. Jun 2016, 22:48 
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Registriert: Mo 6. Jun 2016, 21:27
Beiträge: 7
dg2dap hat geschrieben:
HAllo,

Ich hatte das gleiche Problem,habe allerdings vor dem Amtsgericht geklagt,und gewonnen !!!

Ich wohnte in einem Hochhaus mit 16 Stockwerken,ich selber im 14. Stock
Weil ich einen grossen Balkon hatte,habe ich die Antennen auf dem BAlkon angebracht,eine Yagi für 2m und eine Yagi für 70cm,sowie für jedes Band noch J-Antennen.
Für Kurzwelle hatte ich 85m Draht vom BAlkon nach unten in einem Baum gespannt.

Die Wohnungsgesellschaft schrieb mir ein Brief,das alles unverzüglich abzubauen sei.
Ich bin zum Anwalt,und habe gewonnen.

Dem Richter hat gefallen,das die ANtennenrohre alle nur mit Schellen befestigt waren,so das kein Eingriff in die BAusubstanz statt fand.

Danach habe ich noch 7 Jahre dort schöne QSO gefahren,jetzt wohne ich Privat.

ALSO,........auf deinem Balkon darfst du Antennen aufbauen,sie dürfen auch über dem Balkon hinaus ragen,meine 2m-Yagi ragte 3m über die Brüstung ins Freie,sie war mittels Rotor drehbar.

Wenn dein Vermieter nicht einsichtig ist,geh zum Anwalt!
Mich hat das damals keinen Pfennig gekostet.
Es gibt Anwälte,die bei wenig geld,sehr entgegenkommend sind.
Am besten,du kennst einen,der selber anwalt ist.

Verzichte nicht auf dein Hobby,leider machen es einem die Menschen manchmal sehr schwer,und nicht jeder hat das GELD,um eine neue Wohnung zu suchen.

Aber kämpfe,.......wenn du die Aktenummer meines Urteiles brauchst dann schreib mir eine PN.
Es war das AG Dortmund Urteil ist von 1988



Also, das interessiert mich jetzt auch, denn ich habe ebenfalls ein großes Antennenproblem!
Ich wohne im EG. mit kleinem Balkon, in einem 7- Stöckigen Stahlbeton- Bunker, mit 27 WE. Alles Eigentumswohnungen, von denen einige vermietet sind, so wie meine Wohnung. Ums Haus herum, ein großer Garten, mit Bäumen.
Mit meinem Vermieter, ein Bekannter von mir, hatte ich vor einiger Zeit ausgemacht, eine Drahtantenne, vom Balkon zu einem Baum zu spannen. Mein Vermieter sprach auch noch mit der Hausverwaltung, die meinten auch, dass das in Ordnung wäre. Der Draht dürfte halt niemand stören und im Weg sein, ich müsste die Antenne rechtzeitig abbauen, wenn Schnittarbeiten in den Bäumen fällig wären.
Das wäre kein Problem, denn ich habe die Antenne so konstruiert, dass ich sie innerhalb von 5 Minuten montiert und ebenso schnell wieder demontiert hätte. Die Antenne wäre nur zum Funkbetrieb gespannt und danach entfernt worden.
Aufgehängt, wäre sie in einer Höhe von etwa drei Metern über dem Gartenboden worden, höher geht an meinem Balkon nicht, Am anderen Ende, einem Baum in 28 Metern Entfernung (Die Drahtantenne ist 26,5m lang), hätte ich den Draht, mit Leiter, auch noch etwas höher hängen können. In der Höhe, wäre die Antenne niemanden im Weg gewesen.
Vor etwa drei Wochen, habe ich die Antenne zum ersten Mal vom Balkon, zu dem Baum gespannt. Auch bei meiner Antenne, wird keinerlei Bausubstanz beschädigt oder verändert. Am Balkon, kurzes Drahtseil am UnUn, um das Abflußrohr des Balkons gelegt und mittels Karabinerhaken zusammengehängt. Am Baum eine Stahlkette, am Isolierei des Drahtendes, ein paar Mal, über Kreuz,um den Baum geschlungen, damit sie gut hält und nicht absackt, dann mittels Karabinerhaken gesichert.
Da ich noch keine Leiter hatte, kam ich am Baum nur auf etwas über 2 Meter Höhe, mittig lag ich bei knapp 1,90m Höhe, es war ja nur ein Test. Ich hab die Antenne dann täglich, am Abend, aufgehängt und auf 80m Funkbetrieb durchgeführt.
Eine Woche später, Donnerstags, habe ich dann vergessen, die Antenne abzubauen und sie hing am Freitag den ganzen Tag draußen. Lang genug, dass ein Wohnungseigentümer und Hausdiktator, mit seiner gleichermaßen boshaften Ehefrau, dies bemerkten und mich, als ich von der Arbeit kam, sofort zur Rede stellten und mir verboten haben, die Antenne im Garten zu spannen. Kommende Woche, kämen die Leute vom Hausmeisterdienst, um den Rasen zu mähen, dabei wäre meine Drahtantenne im Weg. Da würde der dann, mit seinem Aufsitzmäher, mit hoher Geschwindigkeit durch den Garten fahren, meine Antenne, könnte er dabei nicht erkennen und würde sich daran den "Kopf abschneiden", ich wäre dann schuld an allem. Ich hätte fast lachen müssen, am Aufsitzrasenmäher sitzend, soll sich einer den Kopf an einer 1,90m hoch hängenden Drahtantenne den Kopf abschneiden? Ich versuchte dann, zu erklären, dass dies ja nur ein Test war und die Antenne noch auf um die drei Meter Höhe gebracht werden soll, außerdem ist es so gedacht, dass sie nach dem Funkbetrieb wieder demontiert und weggeräumt wird. Die Hausdiktatoren plärrten dann beide weiter, "nein, das wollen wir hier nicht, hier wird gar nichts aufgehängt, auch nicht für kurze Zeit, Sie haben in dem Garten nichts zu suchen. Das kommt sofort weg und wir wollen es nie wieder hier sehen"
Dann regten die sich auch noch auf, dass ich, bei schönem Wetter, am Balkon meinen Funkbetrieb mache. Ich würde draußen herumplärren und die Nachbarn hätten sich bereits bei "Ihm" beschwert über mich. Warum sollten die sich bei dem beschweren, über mich? Vor allem, ich spreche ganz normal ins Mikrofon, nicht lauter, als wenn ich mich mit jemand unterhalte. Meinen Vermieter, hätte Sie bereits informiert, bezüglich meiner "Ruhestörungen" und der unerwünschten Handlungen im Garten.
Ich bin ja ansich ein gutmütiger Mensch, die Drahtantenne, wollte ich eigentlich auch zum Kurzwelle hören, für Rundfunk, einsetzen, da im Haus kaum Empfang möglich ist und dazu noch der Aufzug stört. Sobald der sich in Bewegung setzt, ist der komplette Lang- Mittel- und Kurzwellenbereich dicht, zu hören ist nur noch ein lautes, kreischendes Geräusch.
Ich hab es bisher nur einmal bei der Hausverwaltung beanstandet, die ließen dann den Aufzugservice kommen und die behaupteten dann, dass man da "nichts dagegen machen könnte". Auf weitere Anfragen meinerseits, wurde ich ignoriert, stattdessen beschwerte man sich bei meinem Vermieter über mich, der sich dann an mich wendete und selbst "langsam genervt von meiner Funkerei" und meiner Probleme sei. Ich habs bisher sein lassen, um des lieben Friedens Willen, die Sache an die BNetzA zu melden. Mittlerweile stinkt es mir aber langsam, wie ich hier regelrecht mit Füßen getreten werde und man mir alle Rechte absprechen will. Ich werde das demnächst melden und die Herrschaften mal antanzen lassen, dann könne die hier messen und selbst entscheiden, ob die Störungen im und um das Haus zulässig sind oder nicht.
Aktuell habe ich mir eine Mobile Antenne, am Balkon aufgestellt, eine Outback 2000. Erfolg, sehr mäßig und sobald der Aufzug fährt, nur noch kreischen zu hören, mit bis zu S9 +20dB auf der Anzeige. Teilweise dauert das über Minuten an, denn der Aufzug fährt auch noch extrem langsam. Die Störungen waren aber auch noch über die Drahtantenne zu hören, lediglich nicht derart stark und man konnte stark hereinkommende Stationen noch gut verstehen. Der Aufzug ist das Einzige, was über die Balkonantenne wirklich "sehr gut" reinkommt. Bei stärkeren Stationen, komme ich auf höchstens S7, meistens aber weniger und werde natürlich dann vom Aufzug- Kreischen völlig überlagert und höre absolut nichts mehr. Die Störung ist sogar in um die 20 Meter Umkreis ums Haus, noch per Weltempfänger, mit Teleskopantenne, deutlich zu hören.


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 Betreff des Beitrags: Re: Re:
BeitragVerfasst: Mi 8. Jun 2016, 12:48 
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Registriert: Di 9. Jun 2009, 11:30
Beiträge: 1728
do4hma hat geschrieben:
dg2dap hat geschrieben:
..... Aber kämpfe,.......wenn du die Aktenummer meines Urteiles brauchst dann schreib mir eine PN. Es war das AG Dortmund Urteil ist von 1988
....... Aktuell habe ich mir eine Mobile Antenne, am Balkon aufgestellt, eine Outback 2000. Erfolg, sehr mäßig und sobald der Aufzug fährt, nur noch kreischen zu hören, mit bis zu S9 +20dB auf der Anzeige. Teilweise dauert das über Minuten an, denn der Aufzug fährt auch noch extrem langsam. Die Störungen waren aber auch noch über die Drahtantenne zu hören, lediglich nicht derart stark und man konnte stark hereinkommende Stationen noch gut verstehen. Der Aufzug ist das Einzige, was über die Balkonantenne wirklich "sehr gut" reinkommt. Bei stärkeren Stationen, komme ich auf höchstens S7, meistens aber weniger und werde natürlich dann vom Aufzug- Kreischen völlig überlagert und höre absolut nichts mehr. Die Störung ist sogar in um die 20 Meter Umkreis ums Haus, noch per Weltempfänger, mit Teleskopantenne, deutlich zu hören.
Ich habe nicht alles zitiert, aber: Es hört sich bei Dir nach einer Eigentumswohnungsanlage an, und da sieht einiges anders aus. Im Gegensatz zu einer Wohnbaugesellschaft hast Du bei ETW (Eig.tums-Whg) jede Wohnung als "Gegner". Die Hausverwaltung hat nichts zu melden und muß aufführen, was die Eigentümer mehrheitlich beschließen. Die hast sicher auch im Mietvertrag eine Querverbindung zu der Hausordnung etc., aus diesen Verhältnissen. Dein Vermieter müßte "bauliche Veränderungen" oder Nutzung vom Gemeinschaftseigentum anders als "normales Wohnen" per Antrag an die Eigentümer beschließen bzw. genehmigen lassen. Dazu aber: ich bin kein Anwalt, sondern nur Eigentümer einer FeWo/Zweitwhg und kenne bei 88 Eigentümer seit gut 20 Jahren jede Menge Hickhack über Gott und die Welt, wer was in der ETW-Anlage zu tun und zu lassen hat. Bisher hat es mich nicht getroffen, allerdings auch ohne Funk in der Wohnung (nur Handfunke).

Mein Rat: Laß Dir erst einmal das Urteil geben, bzw. AZ oder besser Kopie für den Fall der Fälle. Dann wegen dem Aufzug: grundsätzlich an die BNetzA melden und um (höflich) Hilfe/Kontrolle bitten. Das ist Deine Sache und weder Hausverwaltung noch sonstwer kann Dir da etwas gegen sagen. Die Aufzugsfirma muß evtl. nachbessern, wenn die BNetzA Störungen feststellt --- und zwar erst einmal unabhängig davon, ob Du funkst oder nicht. Du kannst solche Störungen auch ungehemmt als "unnötigen Elektrosmog" an die anderen Eigentümer/Mitbewohner verkaufen, weil davon mehr Mitbewohner betroffen sind, als nur einige wenige von dem bißchen Funk (falls Du nicht gerade 24 Std 7 Tage QRV bist :-) ). Um BNetzA kommst Du nicht herum, also mach auch gleich Deine Papiere fertig, auch bei unter 10W, zur Vorlage, wenn die Messen kommen. Den Rest mußt Du danach entscheiden, aber erst mußt Du Fakten haben und wirst i.d.R. um einen Anwalt nicht herum kommen.

Du kannst nicht erwarten, daß die Hausverwaltung in einer größeren Anlage in dieser Situation sich freiwillig mit mehreren Querköpfen anlegt und wenn, dann auch Fakten benötigt. Die Aufzugsfirma wird die die sicher nicht besorgen.

73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Lösung bei Antennenverbot?
BeitragVerfasst: Do 9. Jun 2016, 13:44 
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Wohnort: Esslingen
Hinweis zu der Abstimmung:
Wir zu einer Eigentümerversammlung ein Antrag gestellt, bei dem du diese Antenne "genehmigen" lassen willst, dann entscheidet die Mehrheit. Willst du ausserhalb der Eigentümerversamlung etwas bewilligen lassen, muss JEDER zustimmen.

Also solch einen Antrag immer fein säuberlich vorbereiten mit allen Feinheiten, bei der Vorstellung auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, dann reicht die Mehrheit und das Ding ist durch!

Noch ein Aber:
Egal, ob du über einen Anwalt und Gericht Recht bekommst: Wenn dieser Querulant dir dann anschließennd das Leben schwer machen wird, hast nicht wirklich gewonnen. Der schneidet dir die Antenne ab, der pisakt dich mit allem, was er nur ausfindig machen kann. Das schafft in so einer Anlage kein gutes Klima und letztendlich wird er versuchen, immer mehr Parteien auf seine Seite zu ziehen.

Ich würde von so einer Vorgehensweise absehen, denn meine Nerven sind mir wichtiger...


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 Betreff des Beitrags: Re: Lösung bei Antennenverbot?
BeitragVerfasst: Sa 18. Jun 2016, 23:41 
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Normaler Benutzer

Registriert: Mo 6. Jun 2016, 21:27
Beiträge: 7
Wegen dem Aufzug, werde ich mich auf jeden Fall noch an die BNetzA wenden, die sollen dann mal kommen und messen. Alles muß ich mir ja sicher nicht bieten lassen. Auch auf 2m werde ich gestört, da funkt mir Kabel Deutschland, mit seinem S6 und der darüber ausgesendeten "Couch- Kaffeefahrt" HSE24 permanent dazwischen. Drei Relais, werden hier damit gestört, mit bis zu S9 kommt der Müll hier rein, an meiner Balkonantenne (Diamond X-30).
Wegen der Kurzwelle, da habe ich ja die Mobilantenne Outback 2000. Leider mit nur kleinem Radial (zwei Blechtabletts von entsorgten Krups- Waffeleisen) und mehr SWR, als ausgesendeter Leistung.
Kann mir jemand sagen, ob es reichen würde, als Radial ein 200L Ölfass zu verwenden oder ist das immer noch zu klein?
Theoretisch, könnte ich ja auch mein Auto vor meinen EG- Balkon fahren und die Antenne dann da drauf stellen. Allerdings wären dann unsere Hausdiktatoren gleich wieder da und würden das rügen. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Lösung bei Antennenverbot?
BeitragVerfasst: So 19. Jun 2016, 10:40 
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Registriert: Di 9. Jun 2009, 11:30
Beiträge: 1728
DO4HMA hat geschrieben:
Wegen dem Aufzug, werde ich mich auf jeden Fall noch an die BNetzA wenden, die sollen dann mal kommen und messen. Alles muß ich mir ja sicher nicht bieten lassen. Auch auf 2m werde ich gestört, da funkt mir Kabel Deutschland, mit seinem S6 und der darüber ausgesendeten "Couch- Kaffeefahrt" HSE24 permanent dazwischen. Drei Relais, werden hier damit gestört, mit bis zu S9 kommt der Müll hier rein, an meiner Balkonantenne (Diamond X-30).....

Kann mir jemand sagen, ob es reichen würde, als Radial ein 200L Ölfass zu verwenden oder ist das immer noch zu klein? .....
Laß von der BNetzA zumindest mal in Deiner Wohnung 2m (S6) mit messen, evtl. gehen die auch mal durchs Haus bzw. zum Übergabepunkt. Je nach Haus kann der frei zugänglich sein, sonst müßtest Du evtl. mal den Hausmeister mit einer halbe Weißbier bestechen. In unserer FeWo Anlage ist der Punkt (mit den Verstärkern etc.) in Zählerraum ---- und die E-Zähler sowie Gas/Wasser müssen frei zugänglich sein, Heizung i.d.R. abgeschlossen mit Notschlüsssel im "Glaskästchen".

Die S6 Störung wird heikel - falls nicht bereits Fehler am Übergabepunkt (Erdung, zu hohe Einspeisung), und/oder wenn im Haus noch alte FS-Kabel und Dosen liegen. Dann reicht meistens die Abschirmung nicht und es müßten alle FS Kabel nach neueren Vorgaben ausgetauscht werden. Auf die Kanalbelegung selbst hast Du keinen praktischen Einfluß, wenn es nicht eine reine Hausanlage (eigene Antenne und Kanal-System) ist. Du kannst evtl. auch per Handfunke vorher selber nachprüfen. Die Handfunke als "Leitungssucher" verwenden und auf S-Meter achten, etl. Antennen abdämpfen. Mit etwas Glück reicht vielleicht bei Dir in der Whg. eine neue Steckdose, aber ..... das wäre schon ein Lottogewinn.

Zu Radiale haben wir bereits zwei "heiße" threads in http://forum.db3om.de , da lasse ich jetzt mal den technischen Teil weg. Aber wo - um Himmelswillen - willst Du ausgerechnet in DER ETW-Anlage so ein Mords-Trumm hinstellen, ohne daß Dich die anderen Eigentümer schlachten ??

73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Lösung bei Antennenverbot?
BeitragVerfasst: Mo 20. Jun 2016, 17:38 
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Registriert: Mo 6. Jun 2016, 21:27
Beiträge: 7
Erst mal zu dem Fass, das wollte ich auf den Balkon stellen. Es ist nicht höher, als Die Betonbrüstung und somit von Außen gar nicht direkt zu sehen.
Das mache ich allerdings nur, wenn es wirklich funktionieren sollte, als Radial.

Wegen der Kabelanlage, die ist neu, erst vor etwa 3 Jahren installiert, mit komplett neuer Technik und Verkabelung, für Kabel- Internet. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass bei den Dosen gepfuscht wurde, bei meiner Anschlußdose war es jedenfalls der Fall. Ich war ja selbst ein Jahr für einen Subunternehmer, der die Anlagen aufbaute, tätig und hab meine Dose gemessen. Die war viel zu niedrig, eine 12dB Dose, im EG, gleich über der Kabelanlage. Ich habe dann die passende Dose eingebaut, das war eine 20dB Dose, dann hat alles gepasst. Ich habe nur ein Kabelmodem am Anschluss, Fernseher habe ich gar nicht. Die unbelegten R/F Dosen, habe ich jeweils mit einem Abschlusswiderstand dicht gemacht. Von meiner Dose, geht auch nichts raus, da tut sich nichts, wenn ich mit dem Handfunkgerät in die Nähe komme.
Innerhalb meiner Wohnung, ist von der Störung (Handfunkgerät) sowieso kaum was aufzunehmen, das kommt am besten über die X-30, am Balkon herein. Das mit dem Handfunkgerät, werde ich auf jeden Fall noch versuchen und mal damit durchs Treppenhaus gehen.
Es gibt ja auch besondere Spezialisten, die z.B. eine billige Stereoanlage oder Weckradio, über die Wurfantenne, an die Kabeldose hängen. Einfach einen Koaxstecker drangeschraubt oder das Drahtende abisoliert und direkt in die Buchse, am Radioanschluß geht das ja ganz gut. Die ganz Klugen, hängen noch einen Zweigeräte- Verstärker an die Dose und hängen einen Zweiten Fernseher dran, im Neben- oder Schlafzimmer, obwohl dazu ein Verteiler gereicht hätte. Dann meistens auch noch mit selbst gebastelten Verbindungskabeln, bei denen die Abschirmung vom Kabel mehr außerhalb vom Stecker angebracht ist. Hab ich alles damals erlebt und durfte die Mängel dann beseitigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lösung bei Antennenverbot?
BeitragVerfasst: Mo 20. Jun 2016, 21:43 
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Registriert: Di 9. Jun 2009, 11:30
Beiträge: 1728
Ok, dann schau mal, ob Du S6 eingrenzen kannst und laß es mit messen, wenn die BNetzA mal da ist.

Zu Ölfaß: da muß ich passen. Das zählt schon eher zu Erdersatz = Gegengewicht. Als Radial .......... normalerweise sind die min. auf Lambda/4 Resonanz, können auch verkürzt werden, aber ....... es wäre dann auch nur 1 "Radial". Vielleicht meldet sich noch jemand, der "Ölfaß-Erfahrung" hat,aber .... ich bin skeptisch. Ich habe zwei 200 Liter Regenfässer im Garten, d.h. ich weiß, wie groß so was ist, aber solche Brummer auf dem Balkon ?? Aus dem Bauch heraus, würde ich sagen, daß das Unsinn ist, aber .... mangels Wissen habe ich nix gesagt :-) .

73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Lösung bei Antennenverbot?
BeitragVerfasst: Sa 31. Mär 2018, 2:23 
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Registriert: Mo 6. Jun 2016, 21:27
Beiträge: 7
Na ja, die Kurzwelle, hab ich jetzt erst mal ruhen lassen, des lieben Friedens Willen. Die S6 Störung, habe ich beseitigen lassen. Die BNetzA war extra da, hat gemessen und eine defektes Kabel ermittelt, welches Kabel Deutschland dann tauschen musste. Jetzt ist Ruhe und der S6 nervt mich (fast) nicht mehr. Lediglich, wenn ich meine selbst gebaute log. per. Richtantenne am Balkon aufstelle, kommt der Müll wieder aus den Nachbarhäusern rein, die wahrscheinlich noch alte, vergammelte Kabelanlagen haben. Aber damit beschäftige ich mich jetzt nicht mehr, am 15 Mai ist der Spuk ohnehin vorbei, weil Kabel analog in Nürnberg endilch abgeschaltet wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lösung bei Antennenverbot?
BeitragVerfasst: Sa 31. Mär 2018, 17:38 
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Registriert: Di 9. Jun 2009, 11:30
Beiträge: 1728
DC4HMA hat geschrieben:
...... welches Kabel Deutschland dann tauschen musste. ....... Aber damit beschäftige ich mich jetzt nicht mehr, am 15 Mai ist der Spuk ohnehin vorbei, weil Kabel analog in Nürnberg endilch abgeschaltet wird.
Leg ruhig mal "ein Ohr auf die Schiene". Kabel Deutschland gehört Vodafone und ....... in unserem 2.QTH hat Vodafone der ETW-Anlage angeboten, die kompletten Kabel plus Verstärker mit 2 Dosen je Whg auf eigene Kosten (Vodafone) zu erneuern. Ich kenne die Vertragsbedingungen dazu nicht, da muß ich mich selbst noch schlau machen. Vermutlich will Vodafone in Richtung HD+ bzw. full HD oder mehr ausbauen und die alten Kabel machen dann zu viel Probleme und Vodafone's Service kriegt die per Service-Vertrag dann ab. Stand der Technik wäre an sich ein Schirmmaß oberhalb 95dB (die alten liegen um 75-80), geworben wird von den Kabelherstellern ab 110dB und Vodafone zertifiziert diese Kabel. Falls die Dosen mit raus kommen, sollte eine solche neue Anlage für uns (Afu) nur positiv sein --- das TV-Angebot kann ja jeder selber wählen (hoffe ich).

Einfach mal die Ohren spitzen, ich muß mich ebenfalls umhören --- und hoffe, genügend Eigentümer stimmen zu.
73 Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Lösung bei Antennenverbot?
BeitragVerfasst: Mo 2. Apr 2018, 17:34 
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Beiträge: 7
Das wird bei uns im Haus nicht passeiren, denn hier ist ja alles schon neu gemacht worden. Bei der Störung hier im Haus, handelte es sich, laut Info der BNtzA lediglich um eine defektes oder beschädigtes Kabel und seit dessen Tausch, ist im Haus selbst keine Störung mehr vorhanden. Oft wird beim Bau neuer Anlagen aber auch gepfuscht, ich habe selber ein Jahr für einen Subunternehmer von KDG, heute Vodafone, gearbeitet und da schon einiges gesehen. Auch bei unserer Anlage, wurde eindeutig schlampig gearbeitet. Ein Verteiler oder Abzweiger, der eigentlich am geerdeten Montageblech festgeschraubt gehört, hängt lose im Schrank. falsche Dosen wurden auch gesetzt, bei mir z.B. wurde eine 12dB Dose installiert, EG- Wohnung, direkt über der Anlage und es lagen Pegel von bis zu ca. 90dB an, maximal 75 sind zulässig, wenn ich mich recht erinnere. Nach dem Tausch gegen eine 20 dB Dose, waren die Pegel dann im zulässigen Bereich. Welches Schirmungsmaß die verlegten Kabel haben, weiß ich allerdings nicht, ich war nicht am Bau der Anlage beteiligt und habe auch keinen Zugriff mehr Auf die abgesperrten Verstärkerschränke, so dass ich da keinen Blick mehr auf die Kabel werfen und darauf ggf. was ablesen kann. Im Haus passt jedoch wohl alles, denn es ist komplett S6- frei, im Gegensatz zu vorher.

Das Ohr an die Schiene, hatte ich ja bereits angelegt und die Aussendungen aus Nachbarhäusern aufnehmen können. Ich könnte das zwar jetzt auch noch der BNetzA melden, wahrscheinlich würden die das auch noch bearbeiten, allerdings würden sich, dann wohl erst mal sämtliche Nachbarn von mir genervt fühlen, obwohl sie ggf, mit der Erneuerung des alten Gelumpes rechnen könnten, wenn da Störungen austreten. Da will ich dann nicht von den Nachbarn als der böse Funkamateur angeschaut werden, der alles reklamiert und für Aufruhr sorgt. Korrekt wärs letztendlich schon, denn wo der S6 abgestrahlt wird, kommen ja auch die ganzen anderen, im Kabel genutzen Frequenzen in den Äther, wo sie nichts zu suchen haben. DVB-T kann dadurch auch gestört werden, wie es auch umgekehrt der Fall ist, durch Einstrahlung von DVB-T in schlecht geschirmte Leitungen und auch verpfuschte Neuanlagen. Da gibts hier massig Probleme, in der Nähe vom Fernsehturm (DVB-T Standort), vor allem beim Internet über Kabel. Einstrahlung durchs ZDF- Bouquet, welches auf einer der Internet- Downsteamfrequenzen sendet. Da geht dann nichts, mit 100Mbit oder mehr, kann bis zur absoluten Nichtfunktion einbrechen. Ich habs ja selber gemerkt, da ich auch Kabel Internet habe. Vor der Instandsetzung der Anlage/Koaxkabel, hatte ich auch immer wieder mit Verlangsamungen zu kämpfen, da direkte Sicht zum etwa 2km entfernten Fernsehturm besteht. Heute funktioneirt das problemlos. Die sollten da wirklich mal selbst was an ihren alten Kabelanlagen machen, denn wer selber kein Internet nutzt, merkt davon eher wenig und meldet auch keine Störung an seiner Anlage, welche alelrdings tatsächlich vorhanden ist.
Was die Umrüstung eurer Wohnanlage, auf Kosten von Vodafone betrifft, wenn da alle Kabel nutzen, sollten die ja auch eigentlich alle damit einverstanden sein. Bei uns war es ja auch so. Sollte ja in ihrem eigenen Interesse liegen, eine gute, störfeste Anlage zu haben. Allerdings ist so eine Aufrüstung auch mit langjährigen Nutzungsverträgen verbunden, für alle Eigentümer der Wohnanlage. Früher war es jedenfalls so und ich glaube nicht, dass Vodafone es anders macht. Jeder Zahlt dann fürs Kabel, ob er es nutzt oder nicht. Wenn einige kein Kabel nutzen und es auch in Zukunft nicht nutzen wollen, wirds wohl etwas schwieriger werden, denn die jenigen stellen sich dann ggf. dagegen.


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