Blitzschutz Antennen

(Antennen, Anpassung, HF-Leitungen..)
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dl8dbw
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Blitzschutz Antennen

Beitrag von dl8dbw »

Hallo

Ich war am Wochenende auf einer Tagung beim DARC. Hier kam die Frage auf wie schütze ich mich und meine Funkanlage für Blitzeinschlägen bzw. was sollte man im Sachen Blitzschutz, Überspannungsschutz … tun. In der Runde lag leider nur Halbwissen vor. Gibt es jemanden welcher sich auskennt und möglicherweise auch eine allgemeinverständliche Unterlage zu dem Thema vorliegen hat? Wir suchen so etwas um es für eine Weiterbildung z.B. im OV zu nutzen.

Danke.
db6zh
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von db6zh »

Es gibt im Forum https://www.der-amateurfunk.de/ einen Teilnehmer "Dipol", der u.a. in diversen Gremien sitzt. Vielleicht kannst Du dort per PN mit ihm Kontakt aufnehmen. Es gibt immer wieder Änderungen und auch Verständnis-Probleme unter Fachleuten. Eines der Hauptprobleme ist, daß nicht zwischen (äußerem) Blitzschutz und Potentialausgleich unterschieden wird, sowie Forderungen der VDE 0100 nicht ausreichend beachtet werden. Früher lief u.a. ABB, VDE 0855(Antennenanlagen). VDE 0866(Funksender) und VDE0100 separat (die m.E. wichtigsten Vorschriften), Deren Kenntnis wird durch die Forderung AfuV §§16 (1) "(1) Die Amateurfunkstelle ist nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik einzurichten und zu unterhalten." impliziert.In der alten DV-AfuG hieß es noch "... anerkannten Regeln der Elektrotechnik ...".

In einer zugehörenden Verwaltungsanweisung wurden zum damaligen §§15 "Sicherheitsvorschriften" sechs VDE-Vorschriften explizit aufgeführt. (Quelle FTZ Ausdruck "Bestimmungen über den Amateurfunkdienst" von 1985, damals noch als Papier bestellbar). Die VDE 0866 konnte abgefragt werden und wude mit 10 Punkten bewertet (drei Frage im Heft mit 10,5,5 Punkten, Textfrage, keine Kreuzchen bis ~1981).

Im alten DB3OM-Forum hatten wir dazu schon ausgiebige Diskussionen. Schau bitte http://forum.db3om.de/ftopic27485.html mal durch. Da sind einige Quervereise dabei. "Dipol" hat damals mit gepostet (Unterschrift "Roland), die Userids wurden verfremdet - 3f7c = ex dipol. Es wird viel interpretiert und nicht immer Normen-konform. Ein Vortrag von DF4KJ auf der Weinheimer Tagung 2011 enthält teilweise Auslegungen, die vom Normenfachmann nicht geteilt werden.

Vielleicht kann Roland Dir weiterhelfen und zweckdienliche Literatur empfehlen.

73 Peter
df5ww
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von df5ww »

Ohne auf Stationserdung und Erdung von Antennen eingehen zu wollen. Der einzigste Schutz bei einem direkten
Einschlag ist das rechtzeitige entfernen von Antennen und Stromzufuhr. Bei einem direkten Treffer dürfte derzeit
nichts auf dieser Erde schnell genug sein die Verbindung zu unterbrechen bevor ein Schaden entstanden ist.

Also grundsätzlich bei aufziehendem Gewitter Antenne und Strom weg und das gleiche erst recht wenn man für
mehrere Tage nicht zuhause ist.

:wink: :wink:
73´s, Jürgen, DF5WW :wink:
db6zh
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von db6zh »

Hallo Jürgen,
darum geht es eigentlich nicht. Es ist etwas ungut, wenn der DARC Tagungen abhält und Teilnehmer mehr oder weniger im Regen stehen läßt. DL8DBW möchte ja Ausbildung im OV dazu machen und nicht nur wissen, was er bei Gewitter abstecken sollte.

Es gibt ganz klare Regeln, die früher auch vom FTZ abgedruckt wurden und die jeder Funkamateur zumindest kennen sollte. Ob er sie dann einhält ist seine Sache. Ich ergänze nochmal aus der VwAnw DV-AFuG aus dem Papier von 1985, welches sinngemäß immer noch gilt (Stand der Technik nach AFuV 16 (1) ). Die VwAnw DV-AFuG ist ohne separates Datum in einem Heft des FTZ von 1985 abgedruckt. Dort wurde im Abschnitt 7.1 explizit "als anerkannte Regeln der Elektrotechnik, die von dem Genehmigungsinhaber bei Errichtung und Unterhaltung seiner Amateurfunkstelle zu beachten sind, gelten ...........".
VDE 0100;0800;0855;0860;0872 und 0875, z.T. mit entspr. DIN aufgeführt.

In 7.2 wurde dann geschrieben, daß diese Einhaltung nicht nachgeprüft wird, aber offensichtliche Verstöße zu beanstanden sind. Es sei Sache des Genehmigiungsinhabers, Haftpflichtansprüche Dritter abzuwehren, wenn VDE-Bestimmungen verletzt werden.

Ich habe (noch) nicht recherchiert, ob diese Verwaltungsanweisung noch gültig ist oder durch was auch immer ersetzt wurde. Jedenfalls ist das ein klare Ansage, die jeder Funkamateur auf neuestem Stand beachten sollte. Eigentlich sollte in irgend einem Fachreferat des DARC dazu etwas hinterlegt sein. Vielleicht tue ich jetzt einigen Unrecht und "es hinterliegt" schon.

Papierkram kann zwar keine Berufserfahrung ersetzen, aber ........ Bei manchen Fragen in den Foren kann man sich nur noch an den Kopf fassen, mit welchem (Un-)Wissen Geräte am Netz hängen und was mancher unter Blitzschutz versteht. Vielleicht kann ihm "Dipol" oder ein anderer gezielt weiter helfen. Ich bin bei den Normen nicht auf dem neuesten Stand und genieße meinen Bestandschutz.

73 Peter
dl5ym
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von dl5ym »

Hallo,
auf besagtem Forumsarchiv nach Blitzschutz suchen, Da kommen auch Verweise auf DIN/EN bzw. verschiedene PDFs der Firma Dehn (IIRR), alles soweit erst einmal kostenfrei.
Dann gab es noch paar "Spezial-Normen" für Antennen - d.h. Sendebetrieb bei Gewitter usw.

73
Fred
db6zh
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von db6zh »

Danke Fred. Das sind weiter gute Tips. Ich bin nur der Meinung, daß nicht jeder wieder gezwungen werden sollte, bei Adam und Eva anzufangen. In den Foren wimmelt es nur so von Fragen von Anfängern und auch Spezialisten, die sich um VDE 0100 (Hauselektrik) und Blitzschutz bisher nicht gekümmert haben und nach Antworten suchen. Eigentlich gehört das alles bereits zum Prüfungswissen (auch wenn ich für die Bemerkung jetzt Schläge kriege - aber es ist nun mal sogar im Gesetz so festgelegt).
73 Peter (ich blende mich aber mal aus und frage mal beim DARC nach).
DJ7RI
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von DJ7RI »

Hallo Peter,

keine Schläge ( oder Blitz-Einschläge ) und kein weiterer Kommentar? Bei mir, Prüfung 1962, geistert immer noch der Begriff Antennenerde durch den Kopf, die wenigstens statische Aufladungen und dementsprechend Funkenbildung mit Zündungspotential, sprich Brandgefahr, verhindert.

Einen 100%-BLITZSCHUTZ gibt es nicht hat mir mal eine renommierte Fachfirma geantwortet und mich davor gewarnt es zu versuchen ( wie so oft im Leben ). Ich würde lediglich die Gefahr eines Einschlages in meine Blitzschutzanlage ggf. auch Haus deutlich erhöhen. Spitze Fangstäbe sollen ja die Feldstärke erhöhen usw. Blitzschutz kann allein z.B. Induktionsschäden verhindern. Darum ist das Thema lieber Fragesteller so vielfältig und löst so viele Diskussionen aus.

Was will oder muss man gegen was schützen? Da muss man ggf. auch das Nachbarhaus mit einer Blitzschutzanlage ausrüsten. Da gefällt mir der Tipp von df5ww Zitat: Bei einem direkten Treffer dürfte derzeit nichts auf dieser Erde schnell genug sein die Verbindung zu unterbrechen bevor ein Schaden entstanden ist. Also grundsätzlich bei aufziehendem Gewitter Antenne und Strom weg und das gleiche erst recht wenn man für mehrere Tage nicht zuhause ist. Zitat Ende. Die Wenigsten beherrschen diese einfache, preisgünstige Regel. Ein faradayscher Käfig wäre mein nicht ganz ernst gemeinter Rat zum 100% Blitzschutz

73 und Gruß Jürgen
db6zh
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von db6zh »

Hallo Jürgen,
was Du meinst erledigt normalerweise der Potentialausgleich, auf dem bei KOax deren Mäntel liegen sollten. Davon unabhängig, oder zusammen je nach lokalen Verhältnissen ist die HF-Erde nur für's Funken zuständig. Entweder trennst Du die Antennen komplett und weit genug weg, oder die Antenne wird auf den Potentialausgleich "gelegt" (Koax dabei kurz geschlossen). Wenn Deine Fachfirma die lokalen Verhältnisse gut kennt, kann der Rat ganz vernünftig sein. Einen Blitzschutz müßtest Du für die ganze Hütte machen und dienst u.U. der Nachbarschaft als Sammel-Blitzableiter :-) . Potentialausgleich muß sein, Blitzschutz .... optional bei "normalen EFHs".
73 Peter
DE1LSA
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von DE1LSA »

Hallo, ich war Jahre im Mobilfunk unterwegs gewesen und habe direkte Blitz-Einschläge - bzw. deren Folgen gesehen.
Bei kleinen "Blitzen" platzt nur das Koax auf der gesamten länge - und leitet den Blitz dahin - wo es liegt.
Egal, ob man da einen "Kurzschluss" macht - oder nicht.

Grössere Blitze ( das hängt von den kAmpere des Blitzes ab) - erzeugt einen sogenannten "Vogelkäfig" .
Das Kabel "explodiert" ....die Stromstärke erzeugt ein Magnetfeld, das "drückt" die einzelnen Litzen auseinander ,
danach brennen die Litzen durch den Strom einzeln durch. Wo dieses "Gebilde" entsteht ? ....entscheidet das KABEL . - ein Antennenkabel wird dann auf ca 20 - 40 cm groß wie ein 110er Abflussrohr. - in der Mitte des Gebides - > Schweißperlen des Kabels beim Durchbrennen. Ohne Kunstoff - der verdampft. Es gibt auf dem Dach Brandflecke - vom Kupfer und vom Schirm.

Von allen Mobilfunkanlagen brennen im Jahr - (mit professionelle Standard Erdung und Blitzschutz) - ca 2 Anlagen (durch Blitzeinschlag) ab.
Man geht hier den kostengünstigsten Weg - MEHR Investition je Station ist teuerer als die Versicherung.

Hier gibt es DEHN "Ventile" in der Stromzufuhr - und (fein) Blitzschutzeinrichtung vor Einführung des Antennenkabels in das Gebäude.

Der Blitzschutz an den Antennen ist von einer Blitzschutzfirma berechnet - hat Blitzschutzfangstangen oberhalb der Antennen - und Ableiter tief in der Erde.

- Ein weiteres Argument für Anlagentrennung //AntennenErdung ausserhalb des Gebäudes ist die Haftung durch erhöhte Gefährdung .
(Kein Argument für DAUERBETRIEB bei Abwesenheit ) ...unbewussten Selbstgefährdung oder einer Fahrlässigkeit - da zahlen die meisten Versicherungen nicht.

Die neuen Anlagen werden seit UMTS mit RRH ausserhalb des Gebäudes betrieben - die HF Technik ist oben an//in der Antenne (RRH Radioremotehead) - und wird mittels Glasfaser je Sektor einzeln betrieben - die einzige "Kupferleitung" ist die 48 V Speisespannung mit dickem Kupferkabel - und Blitzschutz.

- mein Hörerkennzeichen ist in Zuteilung -
Für die Prüfungen zum Senden lern ich grad.

(Wunderschöne Vorlesungen gibt es zum Blitzschutz in der RWTH Aachen. https://www.iaew.rwth-aachen.de/go/id/ecszx )

Ach ja - Eine Blitzschutzanlage ist durch den Fachbetrieb zu warten (2-3 Jahre) und die Messprotokolle aufzubewahren. Meistens dann im Baurecht der Länder enthalten.
db6zh
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von db6zh »

Ein interessanter Beitrag, danke, und viel Spaß beim Lernen plus Prüfung. Es würde bei den meisten Funkamateuren bereits reichen, wenn sie den Potentialausgleich verstehen würden. Direkte Blitzeinschläge sind privat fast kaum zu handhaben. Fangstangen ..... bei Mobilfunkantennen sicher gut zu "händeln", aber bei KW- und auch noch 2m-Antennen wird das schwierig. Da kommt dann die Geschmacksrichtung des Blitzes zum Tragen, wo er lieber hinein fährt.

Ich habe E-Technik vor -zig Jahren in einer Maschinenfabrik gelernt und kenne Hochstrom- und HV-Kurzschlüsse aus der Lehrzeit als bleibende Erinnerung. Die VDE 0100 wird eigentlich jedem Lehrling "eingebläut". Mancher Foreneintrag erstaunt schon ziemlich und man fragt sich, woher manche "Theorie" eigentlich stammt. Blitzschutz und Blitzstrom-tragfähiger Potentialausgleich/Erdung ....... da wird es um einiges schwieriger. Da betrachte ich mich trotz Ausbildung auch nicht mehr als der absolute Fachmann und frage im Zweifel befreundete Profis.

Die meisten Funkamateure kriegen die Spannungsversorgung hin, bei der Erdung scheiden sich dann die Geister und "Blitzschutz"-Wissen ist meistens eine Katastrophe ... *duck* (mal abseits der HF-Technik gesprochen)

73 Peter

ps: die Link zur RWTH bringt mich nicht weiter, vermutlich nur für Studierende, nicht externe im Zugriff.
dl8sfz
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von dl8sfz »

3200479 hat geschrieben:
Di 6. Okt 2020, 16:31

Grössere Blitze ( das hängt von den kAmpere des Blitzes ab) - erzeugt einen sogenannten "Vogelkäfig" .
Das Kabel "explodiert" ....die Stromstärke erzeugt ein Magnetfeld, das "drückt" die einzelnen Litzen auseinander ,
Zwei in gleicher Richtung mit Strom durchflossene Leiter ziehen sich an! Antiparallel Drähte stoßen sich ab!

Die Kabel explodieren, weil Materie (Wasser oder Metalle) schlagartig verdampfen und dadurch einen Druck erzeugen und das Kabel explodieren lässt. Das Magnetfeld zieht die Adern zusammen.

https://www.physik.uni-muenchen.de/lehr ... sung19.pdf
Seite 6

Gruß Stefan
db6zh
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von db6zh »

Wir hatten dazu einen Thread im QRP-Forum, wo auch als Fachmann "dipol" einschlägig gepostet hat.
https://www.qrpforum.de/forum/index.php ... litzstrom/
Einfach mal durchlesen, geht ohne Login zu lesen.
73 Peter
DJ5AM
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von DJ5AM »

Ich habe eine kleine 2m/70cm-Antenne mit einem SAT-Rotor auf dem Dach meines Einfamilienhauses. Beim Hausbau wurde neben den Fundamenterder noch der Blitzschutzerder verbaut. Bei der Frage nach einer Blitzschutzlösung haben mir zwei spezielle Blitzschutzfirmen keine befriedigenden Lösung anbieten können! Eine dritte Firma hat das versprochene Angebot nicht abgegeben. So schlug mir eine spezielle Blitzschutzfirma vor, den Kenpro-Rotor durch einen speziellen Rotor zu ersetzen (Typ unbekannt), der für die Ableitung von Blitzströmen zertifiziert ist. Auch sollten Überspannungsableiter eingesetzt werden, wie er auf dem Flughafen verbaut wurde. Ein Blick ins Datenblatt: Pmax=20 Watt.

Erst eine vierte Firma hat mir eine amateurfunkspezifische Lösung angeboten. So einfach sind die Lösungen nicht. Eine Umfrage im OV zum Thema Blitzschutz: bei allen herrscht das Prinzip Hoffnung. Auch meine Lösung ist nicht optimal, aber ich will in meinem Vorgarten keinen 10m Antennenmast mit Blitzschutzerder setzen.

Deshalb befinden sich neben der Antenne zwei 3m hohe Blitzschutzableiterstangen auf dem Dach. Die Antenne ist geerdet, aber nicht in dem Blitzschutz einbezogen. Die Antenne befindet sich nun (weitestgehend) in dem gedachten Schutzraum der beiden Blitzschutzstangen.

73
Steffen
dj5am
db6zh
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Re: Blitzschutz Antennen

Beitrag von db6zh »

Hallo Steffen,
vielleicht könntest Du das ganze mal skizzieren. Ich habe selber alles auf dem Dach, aber nur Potentialausgleich. So spontan als Antwort:
Der Rotor sollte mit Kupferband o.ä. (16qmm+) überbrückt werden. Ich habe die Plattformmontage, d.h. dadurch wird bereits via Standrohr zwischen den Plattformen überbrückt. Ansonsten sollte der Mast auf jeden Fall mit ausreichenden Querschnitt an den Potentialausgleich. Irgendwo muß es da eigentlich auch vom Potentialausgleich an den Blitzschutz gehen. Da mußt Du schauen, daß keine Schleifen enstehen und/oder evtl. Mast mit Deinen "Fangstangen" verbinden, aber Schleifen-frei (d.h. dann nicht parallel an die die Haupterdungsschiene).

Ein Fangstangen-Konzept für einen Afu-Mast mit Yagi ........ kann ich mir nicht so recht vorstellen. Heißt aber nix, vielleicht mal Skizze, Foto (mit Maßen).

73 Peter
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