Das GOLDENE KROKODIL

Ausbreitungsbedingungen, Betrieb, Software
1670256

Beitrag von 1670256 »

Hallo Uli,

das Problem mit dem QRM sind selten die PAs (kommt natürlich vor), sondern eher der Steuersender. Und da gibt es Unterschiede von 20 dB. Ein IC910 mit 100 W (ohne PA) stört (durch Senderrauschen) in 50 kHz Abstand so wie ein FT1k+Transverter mit (hypothetischen) 5 kW.

Kosten: ein Transistor für 250...300 W Ausgangsleistung kostet heute 80 EUR (neu, MRF6V2300). Hochlinear mit 50 V Drainspannung. Die Röhre für 2 kW genausoviel (NOS, GS35B). Wenn ich die PA fertig kaufen will, wird es halt teuer....

Zwei Antennensysteme nach der genannten Methode hatte DL0DR beim 144-MHz-Kontest schon 1979.
dk9uma

51-59

Beitrag von dk9uma »

51 bedeutet für mich ein sehr schwaches Signal, dass mit einigen Wiederholungen ein QSO geradeso ermöglicht.

Wozu sind Rapporte überhaupt gut, wenn einer 59 gibt, aber alles nachfragen muß, weil das Signal so schwach ist ?
Oder sind wir alle 59 weil der Computer dies schon so vorgibt und es deshalb weniger Arbeit ist ?

Frei nach dem Motto:

You are 59, very little signal, please repeat everything !!!!

Was bei einem Lehrgang Newcomern vermittelt wird soll dann im richtigen Funkbetrieb alles Quatsch sein ?

Ich habe 1977 im Alter von 15 Jahren meine Lizenzprüfung abgelegt und 2 Monate später meinen ersten Contest von zu Hause gemacht (Multi 2000 + HB9CV).
Vorher habe ich mehrere Conteste im OV besucht. Damals gab es ehrliche Rapporte und ich war stolz auf ein 59.
Heute kriegt jeder ein 59 egal ob er wegen Brummen, Übermodulation oder Verzerrung kaum zu verstehen ist.
Hauptsache es geht schnell !!!

Hamspirit war gestern. Heute zählt nur der Sieg. Gibt es eigentlich Geld oder eine Prämie, wenn man gewinnt.
Oder vielleicht nur Spaß am gemeinsamen Hobby.

Es ist schon erstaunlich, wie sich die QRO-Fans hier denken rechtfertigen zu müssen.
Ich bin bei weitem kein QRP-Anhänger aber etwas Rücksicht auf den normalen OM scheint mir angebracht.
Auch ich werde 2009 mit 500 Watt HF Contest machen und dann wird mich hoffentlich jeder hören, den ich anrufe.
Ich hoffe, dass ich dann auch jeden höre, der mich anruft.
Sollte das mir nicht möglich sein, tut es mir für jeden der vergeblich gerufen hat, jetzt schon leid.

Ulrich DK9UMA
df7dq
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Re: 51-59

Beitrag von df7dq »

dk9uma hat geschrieben:51 bedeutet für mich ein sehr schwaches Signal, dass mit einigen Wiederholungen ein QSO geradeso ermöglicht.
.........
Es kommt nicht darauf an, was es für dich bedeutet. Da könnte ja jeder sein eigenes System erfinden.
Es kommt darauf an, wie es definiert und eindeutig festgelegt ist.

Danach bedeutet:
R5 einwandfrei lesbar
S1 kaum hörbares Signal

Danach ist ein Rapport von 51 völlig absurd und in sich widersprüchlich.

Ein QSO, welches "mit einigen Wiederholungen geradeso möglich" ist, wie du behauptest, ist nicht einwandfrei lesbar, also nicht R5. Das ist höchstens R3 oder R2.

Das war 1977 nicht anders.....
1571017

Re: 51-59

Beitrag von 1571017 »

dk9uma hat geschrieben:
Wozu sind Rapporte überhaupt gut

Weil sie vom Contestsponsor verlangt werden


Was bei einem Lehrgang Newcomern vermittelt wird soll dann im richtigen Funkbetrieb alles Quatsch sein ?

Natürlich ist das Quatsch, vergleich doch mal die Geräte wenn Du sie mit dem gleichen Pegel an der Antenne beaufschlagst.
Oder was zeigt denn Dein S-Meter bei abgeschalteter oder runter gedrehter Verstärkung an?


Ich habe 1977 im Alter von 15 Jahren meine Lizenzprüfung abgelegt
Damals gab es ehrliche Rapporte und ich war stolz auf ein 59.

Das ist Unsinn, ich nehme seit 1964 an Contesten teil und da hatten die Gerätschaften nicht mal S-Meter.
Antennen in zwei Richtungen benutze ich seit 1975.


Ich hoffe, dass ich dann auch jeden höre, der mich anruft.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wenn Du kein QRM haben willst musst Du einen Standort in Tallage benutzen und nicht auf einen Berg gehen.

Die stärksten Signale die ich hier im Contest höre sind gerade mal 60db/µV.

73
Peter
1571017

Re: Erfahrung

Beitrag von 1571017 »

dk9uma hat geschrieben:
Deshalb habe ich die Polemik kritisiert. Wegen dem Moderator....

Habe ich mir nicht ausgesucht das da steht, hat sich aber zum Jahreswechsel von selbst erledigt :D

Mit 5 Watt besteht keine Chance, schau Dir mal die ausführlichen Ergebnislisten vom Juli 2008 an.

Steht da drin wer mit 5W gesendet hat?
Wenn ich auf einem guten Standort mit 8x9 Elementen vertikal gestockt mit 5W Sendeleistung Betrieb mache garantiere ich Dir eine Chance, was imm Du auch darunter verstehen magst


Ich schrieb: Notwendiger Generatorleistung !!!!

Einer muß für den 250KVA Generator bezahlen,

Der steht da sowieso rum und versorgt Pumpen

am Ende der Stromkunde oder der Steuerzahler als reduzierter Gewinn wegen "Betriebskosten".

Die Betriebskosten von vielleicht 20,- DM für Diesel?

Wir haben bei DK0XX mal eine Pause gemacht, denn in den Jahren 1975 bis 1994 waren wir immer sehr aktiv. Da gab es aber noch kein Internet, wo man Spuren hinterlassen könnte.
Ja OK, da ist was dran.
Im Internet bin ich seit 1990, ich nehme an Du meinst das WWW.

73
Peter
dl5ym
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Re: Erfahrung

Beitrag von dl5ym »

dk9uma hat geschrieben:An DF3KV:.. teilweise..

Mit 5 Watt besteht keine Chance, schau Dir mal die ausführlichen Ergebnislisten vom Juli 2008 an.
wie - keine Chance ?? ..mühsam : mag sein
Ich schrieb: Notwendiger Generatorleistung !!!!
nicht für die nichtexakte Zahl schlagen.. glaube aber, der Diesel gbraucht ziemlich genau 255Gramm/kWh ... dabei ist es unerheblich, ob de 1 oder 100kW maximal kann!

grosse Diesel haben den immensen Vorteil, dass sie quasi im Leerlauf tuckern....kleine Generatoren "heulen" unter Last immer erst auf...
(ansonsten .. gilt auch für Benzinmotoren..da ist der Wirkungsgrad schlechter...)
.....
Ich habe mehrfach in 2007 bei einer Station, die üblicherweise einen der ersten 3 Plätze belegt zugesehen, wie die es machen und war von der Technik sehr beeindruckt.
Wir hatten nie mehr als 500 Watt Gesamtleistung und nicht 750 Watt und mehr pro Antenne !!!!
dann solltet ihr euch auf den Erzgebirgskamm stellen! die OKs dürfen mehr Power und wenn du dann 3 Kilowatt-PA in Sichtweite hast...dann hör mal auf die ganz leisen Stationen!
Auf UKW sind die leisen Signale meistens der Punktebringer, und deshalb muß man eine freie Frequenz haben.

An DF4OR:

Breite Signale und überdimensionale Feldstärke sind zwei verschiedene Sachen.
.. na ja.... wieviel ERP denkst du denn ?
unsere Nachbarn dürfen im Contest locker 1500W HF out!
hmm.. 2 Stück 8+6ele...was mag da kommen ?

Wenn eine PA z.b. 500 Watt bei 10 Watt Ansteuerung macht und bei 20 Watt 600 Watt dann ist in 30km Umkreis +- 50 KHz alles dicht und die Frequenz schön sauber.

Auch ich weiß das eine extreme Feldstärke auch meinen Empfängere überfordern kann, aber was soll ich machen ?

An alle:

Ich spreche hier für die OMs zu Hause, die keine Chance haben, wenigstens ein paar Punkte zu verteilen, weil 2 "BIG GUNS", einer am oberen und einer am unteren Ende des SSB-Bandes seine Kilowatt verteilt.
???

die sollten es vielleicht doch mit einem RX probieren? ..oder wandern gehen... gibt Vorsetzer mit grossignalfesten Eingängen...
.................
Natürlich kann die Differenz zwischen 5 und 500 Watt (20dB) kein noch so guter Vorverstärker/Empfängereingang ausgleichen.
Aber mit 100 Watt sollte es eigentlich immer möglich sein, es sei denn der OP ist sehr müde.

Ulrich DK9UMA
na ja .. mit 100W und 2*9ele kann man schon so 50.000 ... 100.00 Punkte machen... bei typisch 300km/QSO und 700 und km ODX

..seit 3 Jahren nun auch mit 350W aber die ersten 5 Jahre mit 100W (QQE06/40).. die nächste 350W Station ist 6 km weg...IC271 reichte..

73
Fred
dl5ym
ps: und nicht wirklich SOP mit 24 Stunden...meist nur 16..18 Stunden für die Punkte gebraucht.
dk9uma

Ich gebe mich geschlagen....

Beitrag von dk9uma »

Ich gebe auf.
Es hat keinen Sinn an die Fairnis gegenüber dem normalen 100 Watt OM zu appelieren.

Wenn alle diese Leistungsschlacht mitmachen, muß man auch mitmachen oder man wird gefressen.

Bevor ich hier gefressen werden halte ich die Klappe. :( :( :(

Tschüss

Ulrich DK9UMA
1571017

Re: Ich gebe mich geschlagen....

Beitrag von 1571017 »

dk9uma hat geschrieben:
Ich gebe auf.
Es hat keinen Sinn an die Fairnis gegenüber dem normalen 100 Watt OM zu appelieren.
Wie schreibst Du so schön:
Auch ich werde 2009 mit 500 Watt HF Contest machen
Ist das nun als Drohung aufzufassen?

Du bist aber nicht der Einzige der dem Trugschluss unterliegt, das ERP mittels PA mehr bringt als ERP durch Antennen. Die Feldstärke beim Empfänger ist ja exakt die gleiche.
Von 100W auf 500W sind nicht mal 7db.

Es ist halt schön billig und erfordert keinen Aufbauaufwand.
Aber damit hörst Du nicht eine Station mehr oder besser, während Antennenaufwand unterm Strich wesentlich mehr bringt, damit lassen sich sogar störende Signale ausblenden.

73
Peter
dl5ym
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Re: Ich gebe mich geschlagen....

Beitrag von dl5ym »

dk9uma hat geschrieben:Ich gebe auf.
Es hat keinen Sinn an die Fairnis gegenüber dem normalen 100 Watt OM zu appelieren.

Wenn alle diese Leistungsschlacht mitmachen, muß man auch mitmachen oder man wird gefressen.

Bevor ich hier gefressen werden halte ich die Klappe. :( :( :(

Tschüss

Ulrich DK9UMA
Vergiss es ...mit 100W Contestsieger zu werden!
und..du musst nicht die Schlacht mitmachen...du darfst auch mit 100W um den 20 Platz kämpfen...
df4or
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Registriert: So 26. Mär 2006, 15:17

Beitrag von df4or »

Am kommenden WE gibt es einen Vortrag in Bensheim zum Thema "Wie erreiche ich 200T Punkte im VHF-Contest" von DL2SAX, Teilnehmer bei DK0BN. Das könnte ja ganz interessant werden... (wir müssten dann Sonntag morgens um 5 Uhr den Contest abbrechen, um 200T Punkte zu haben :-)

Mit 100W wird man tatsächlich nicht Contestsieger, richtig. Gegen die Stationen, die seit Jahren die Top-10 der Ergebnislisten dominieren hat man damit keine Chance. Aber vielleicht wäre es wirklich mal Zeit über ein Klassensystem im VHF/UHF Contest nachzudenken.

Ansonsten mache ich von zuhause aus Contest mit 100W und kleinsten Antennen - aber dabei kämpfe ich nicht gegen die Top10, sondern gegen mich, gegen mein Vorjahresergebnis usw. Das macht mir sehr viel Spaß und gibt mir eine Info dazu ob ich 'besser' oder 'schlechter' geworden bin (unter Berücksichtigung nicht beeinflussbarer Parameter wie Bedingungen usw.).

Unter die Top10 zu kommen erfordert sehr viel Aufwand in Hinsicht auf die Station, Antennen, Zeit und Betriebstechnik. Und man braucht einen wettbewerbsfähigen Standort - die sind aber alle auf absehbare Zeit besetzt. In der Klasse mitzuspielen kann Spaß machen, aber als Einzelkämpfer und ohne den WIllen viel zu investieren braucht man da nicht anzufangen.

73,
Ekki, DF4OR
1670256

Beitrag von 1670256 »

df4or hat geschrieben:Aber vielleicht wäre es wirklich mal Zeit über ein Klassensystem im VHF/UHF Contest nachzudenken.
Es gibt einen QRP-Kontest im April. Mit sehr wenig Beteiligung.

Als die DOs noch auf 10 W EIRP begrenzt waren (also ich nehme mal an, typisch 1 W an einer 5 Element), waren auf den oberen Plätzen DOs zu finden. Allerdings bevorzugt solche, die mich, wenn ich mit 25 W angerufen habe, gar nicht, und bei 350 W mit Mühe aufnehmen konnten, obwohl ich sie gut gehört habe. Wahrscheinlich durch das viele QRM der 1-W-Stationen.

Seit die DOler hochgestuft wurden, ist dieser Kontest für sie uninteressant geworden - jetzt müssen sie ja nicht mehr so tun als ob.

Sendeleistung mag auf KW ein Kriterium sein - auf UKW sind Standort und Antenne noch wichtiger. Wie willst Du das klassifizieren?
df4or hat geschrieben:(wir müssten dann Sonntag morgens um 5 Uhr den Contest abbrechen, um 200T Punkte zu haben :-)
Der war gut.... - in der Tat habe ich mich, als ich Haralds Titel gelesen habe, auch gefragt, wieso man mit 200k Punkten wettbewerbsfähig sein soll - das machen wir auf 70 cm. :)
1571017

Beitrag von 1571017 »

df9ic hat geschrieben:
Als die DOs noch auf 10 W EIRP begrenzt waren (also ich nehme mal an, typisch 1 W an einer 5 Element), waren auf den oberen Plätzen DOs zu finden. Allerdings bevorzugt solche, die mich, wenn ich mit 25 W angerufen habe, gar nicht, und bei 350 W mit Mühe aufnehmen konnten, obwohl ich sie gut gehört habe. Wahrscheinlich durch das viele QRM der 1-W-Stationen.

Vermutlich die Gleichen, die auf EME gespottet wurden

Seit die DOler hochgestuft wurden, ist dieser Kontest für sie uninteressant geworden - jetzt müssen sie ja nicht mehr so tun als ob.

Sendeleistung mag auf KW ein Kriterium sein - auf UKW sind Standort und Antenne noch wichtiger.
Das ist auf Kurzwelle ganz genau so

73
Peter
dk7vw

Beitrag von dk7vw »

df9ic hat geschrieben:
df4or hat geschrieben:Aber vielleicht wäre es wirklich mal Zeit über ein Klassensystem im VHF/UHF Contest nachzudenken.
Es gibt einen QRP-Kontest im April. Mit sehr wenig Beteiligung.
Und noch einen im Januar, im März, im Juni und im September: die AGCW VHF/UHF-Conteste. Betriebsart natürlich CW. QRP-Klasse bis 5W, low power bis 50W und eine Klasse ohne Leistungsbegrenzung.

73 Joe DK7VW
df4or
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Registriert: So 26. Mär 2006, 15:17

Beitrag von df4or »

df9ic hat geschrieben:Sendeleistung mag auf KW ein Kriterium sein -
Auf UKW nicht?

df9ic hat geschrieben: auf UKW sind Standort und Antenne noch wichtiger. Wie willst Du das klassifizieren?
Richtig.

Meines Erachtens tragen vier wesentliche Merkmale zu einer guten Platzierung bei:
- Leistung
- Standort
- Antenne
- Betriebstechnik

Wenn ich bewerten sollte welches Merkmal davon wichtig(er) ist, tue ich mich sehr schwer.

Leistung, Antenne und gute Betriebstechnik helfen mir nicht wenn ich im Keller sitze.

Super Standort, hohe Leistung und viele/große Antennen helfen nicht, wenn die Betriebstechnik nicht stimmt (BTDT).

Standort, Antenne und Betriebstechnik bei moderater Leistung ist noch die Kombination, die am ehesten gute Resultate versprechen könnte.

Die Merkmale unterscheiden sich ausserdem qualitativ: Leistung und Antennen kann ich kaufen, einen Standort nicht. Gute Betriebstechnik muss ich mir erarbeiten.

Soll man gute Betriebstechnik abstrafen? Sicher nicht, bleiben also Leistung, Antenne und Standort um die Klassifizierung festzulegen.


Ich gebe zu das ich zum Thema fairer Klassifikation auch keine fertige Antwort parat habe. Das Thema ist so alt wie es Conteste gibt, auch auf KW. Eine vollständig gerechte Bewertung gibt es nicht.

Tatsache ist aber das es Stationen gibt, die seit Jahren den VHF (und auch UHF/SHF, teilweise die gleichen Stationen) Contest beherrschen. Die BARTG hat ein Schema bei einem RTTY Contest, bei dem Sieger des letzten Jahres automatisch in eine höhere Klasse eingestuft werden bzw. ein Handicap bekommen. Vielleicht wäre sowas auch für V/UHF denkbar?
df9ic hat geschrieben:
df4or hat geschrieben:(wir müssten dann Sonntag morgens um 5 Uhr den Contest abbrechen, um 200T Punkte zu haben :-)
Der war gut.... - in der Tat habe ich mich, als ich Haralds Titel gelesen habe, auch gefragt, wieso man mit 200k Punkten wettbewerbsfähig sein soll - das machen wir auf 70 cm. :)
Ja, aber ich finde es gut das Harald diesen Vortrag bringt. Wir brauchen auch bei den Contestern Nachwuchs, hoffentlich trägt dieser Vortrag etwas dazu bei. Ich hoffe das ich rechtzeitig aus dem Bett und nach Bensheim komme, um mir das anzuhören.

73,
Ekki, DF4OR
1571017

Beitrag von 1571017 »

df4or hat geschrieben: Meines Erachtens tragen vier wesentliche Merkmale zu einer guten Platzierung bei:
- Leistung 2
- Standort 1
- Antenne 4
- Betriebstechnik 3

Da gebe ich Dir völlig Recht, die Prioritäten habe ich mal aus meiner Sicht durch numeriert

Tatsache ist aber das es Stationen gibt, die seit Jahren den VHF (und auch UHF/SHF, teilweise die gleichen Stationen) Contest beherrschen. Die BARTG hat ein Schema bei einem RTTY Contest, bei dem Sieger des letzten Jahres automatisch in eine höhere Klasse eingestuft werden bzw. ein Handicap bekommen. Vielleicht wäre sowas auch für V/UHF denkbar?
Davon halte ich nichts.
Warum sollte jemand dafür bestraft werden, dass er Manpower und Hardware investierst, unter eher widrigen Wetterverhältnissen (guter Standort) eine wettbewerbsfähige Station aufbaut und mit Sicherheit auch einiges für den Standort tun musste?

Prinzipiell hat ja jeder diese Möglichkeiten, aber die meisten sind zu träge oder haben andere, in erster Linie monetäre Prioritäten.

Wenn ich ea mir bei den Spritpreisen und zeitlich leisten könnte würde ich auch noch immer zu meinem alten Standort in JO30FQ zum Contest fahren.
Aber das sind 330km mit der Strecke quer durchs Ruhrgebiet und um Köln an einem Freitag, also mindestens 6-8 Fahrtstunden mit dem Wohnwagen.
Dazu käme der Portabelaufbau, allerdings auch eine Platzierung mindestens unter den Top 3, wenn Murphy nichts anstellt ein sicherer Platz 1.

Hier gäbe es einen etwa gleichwertigen Standort in 20km Entfernung, aber den versuche ich schon seit 18 Jahren zu bekommen.
Leider scheitert das an allen möglichen Ämtern.
Mit einem Spiegel an meinem Tower in 30m Höhe könnte ich sogar per WLAN von dort Betrieb machen, wäre dann Sichtverbindung mit freier Fresnelzone.

73
Peter
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