Blei-Gel-Akkus "liegend" betreiben - Geht das?

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do1jo

Blei-Gel-Akkus "liegend" betreiben - Geht das?

Beitrag von do1jo » Mi 27. Jun 2007, 21:07

Hi@all

Ich möchte mir eine Stromversorgung für Portabel-Betrieb bauen. Dazu soll ein Blei-Gel Akku in ein Gehäuse.

Leider ist das Gehäuse nicht groß genug um den Akku "stehend" also mit den Anschlüssen nach oben einzubauen.

Habe zwar schon ein bisschen im Net gesucht, aber ich finde nix zu diesem Thema. Eigentlich sollte ja nichts dagegen sprechen ...

Schönen Abend noch 73

2240426

Beitrag von 2240426 » Mi 27. Jun 2007, 22:19

hallo ..

bleigelakkus sind in der regel auslaufsicher und gasen nicht aus. der elektrolyt ist nicht flüssig, sondern liegt als gel vor. dadurch kann man bleigelakkus in jeder beliebigen lage betreiben. viel erfolg beim bauen.

73 ulf
Zuletzt geändert von 2240426 am Do 28. Jun 2007, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.

do1jo

Beitrag von do1jo » Do 28. Jun 2007, 10:02

:D Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Schönen Tag noch!

de1lme
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Einbau von Bleigel Batterien

Beitrag von de1lme » Mo 24. Dez 2007, 9:52

Hi DO1JO,
Bleigel-Batterien können in allen Lebenslagen eingebaut werden. Es ist nur darauf zu achten, das eine Be und Entlüftung stattfinden kann. Wird bei der Bundeswehr genauso gemacht. Ich kenne divervse Rüstsätze wo die Batterien seitlich bzw überkopf verbaut waren. Dann wünsche ich schöne Weihnachtsfeiertage und alles Gute. :roll:

vy 73 Michael DE1LME
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dj3tz
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Re: Blei-Gel-Akkus "liegend" betreiben - Geht das?

Beitrag von dj3tz » So 29. Jan 2012, 16:48

do1jo hat geschrieben:Hi@all

Ich möchte mir eine Stromversorgung für Portabel-Betrieb bauen. Dazu soll ein Blei-Gel Akku in ein Gehäuse.

Leider ist das Gehäuse nicht groß genug um den Akku "stehend" also mit den Anschlüssen nach oben einzubauen.

Habe zwar schon ein bisschen im Net gesucht, aber ich finde nix zu diesem Thema. Eigentlich sollte ja nichts dagegen sprechen ...

Schönen Abend noch 73
Jein. Das Elektrolyt ist eingedickt und das Gehäuse gasdicht, hat aber ein Überdruckventil. Beim normalen Laden baut sich ein beabsichtigter Überdruck auf, wobei das entstehende Gas wieder aufgenommen wird (der sogenannte Sauerstoffkreislauf). Manche (nicht alle) Hersteller schreiben vor, daß der Akku beim Laden nicht auf dem Kopf stehen darf, weil der Überdruck unter ungünstigen Umständen Elektrolyt durch das Sicherheitsventil herausdrücken könnte. Im normalen Betrieb kannst Du den Akku also problemlos liegend betreiben; beim Laden würde ich ihn aufrecht stellen.

Bei mir haben sich Bleigelakkkus im Portabelbetrieb übrigens sehr gut bewährt. Ich habe zwei von Panasonic mit je 17 Ah, die ich bei Bedarf parallel betreibe. Allerdings sind sie nicht in ein Gehäuse eingebaut, sondern stehen normalerweise in einem Rucksack - je nach QTH muß ich noch etwas laufen, und die Dinger wiegen jeder 6,5 kg.

Zu Deiner Frage nach Informationen: von mir ist kürzlich ein Buch über Akkus erschienen (ISBN 978-3-86858-668-8), daß ausführlich auf Bleigel- und andere Akkus eingeht.

vy 73, Wolfgang, DJ3TZ

dj7ww

Re: Bleigel-Akku

Beitrag von dj7ww » Fr 15. Jun 2012, 12:12

dl8dww hat geschrieben:Hallo Wolfgang,
...Ich habe zwei von Panasonic mit je 17 Ah, die ich bei Bedarf parallel betreibe.

Wenn diese Akkus unterschiedlich hohe Zellenspannungen haben kommt es doch zu einer Ausgleichsladung zwischen den Akkus.
Sind diese Ausgleichströme vertretbar und belastet es nicht den "besseren" Akku?
Für solche Fälle empfiehlt es sich die Akkus über Schottky Dioden anzuschliessen, dann können keine Ausgleichsströme fliessen.

73
Peter

dj3tz
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Re: Bleigel-Akku

Beitrag von dj3tz » Mi 23. Jan 2013, 19:29

dl8dww hat geschrieben:Hallo Wolfgang,
...Ich habe zwei von Panasonic mit je 17 Ah, die ich bei Bedarf parallel betreibe.

Wenn diese Akkus unterschiedlich hohe Zellenspannungen haben kommt es doch zu einer Ausgleichsladung zwischen den Akkus.
Sind diese Ausgleichströme vertretbar und belastet es nicht den "besseren" Akku?
73 Wolfgang, DL8DWW
Hallo Wolfgang,

Sri für die späte Antwort - irgendwie hab ich Deinen Beitrag nicht gesehen.

Mit den Ausgleichsströmen hast Du natürlich recht. In meinem Fall sind es aber zwei gleiche Akkus und ich betreibe sie nur beim Entladen parallel, lade sie aber einzeln und immer ganz voll. Beim Funkbetrieb haben sie dann dieselbe Spannung.

vy 73, Wolfgang, DJ3TZ

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