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 Betreff des Beitrags: Netzfilterung - EMV
BeitragVerfasst: So 7. Sep 2008, 10:41 
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Normaler Benutzer

Registriert: So 7. Sep 2008, 10:08
Beiträge: 1
Wohnort: 78166 Donaueschingen
:(
Hallo OMs mit permanenten Störungen unterhalb 14 Mhz. In der CQ-DL August 2008 war auf Seite 545 ein Beitrag zu Hausnetzfiltern von TYCO.
Für eine praktische Umsetzung oder individuelle Analyse aber zu wenig konkret. Seit fast 2 Jahren bin ich - insbesondere auf 80 Meter - mit einem
24-Stunden-Störpegel von S 9 plus 15 db geplagt. Dabei sollte ich auf 80
noch für das 5-Band DXCC den Rest erarbeiten. Ein Teil des QRM kommt aus dem eigenen Haus. Aber meinem erwachsenen Nachwuchs kann ich
die Unterhaltungselectronic im STBY-Betrieb nicht wegnehmen. Auch von
ausserhalb wird der Schmutz eingekoppelt. Ich hätte die Möglichkeit, ins Shack eine gesonderte Leitung vom Hauptverteiler zu legen und am Abzweig mit Filtern zu arbeiten - oder auch am Ende der Zuleitung im Shack. Dort ist sogar eine gesonderte Erdleitung verfügbar. Wer hat Erfahrungen und kennt einen erfolgversprechenden Weg - natürlich in der
Umsetzung mit dem autorisierten Hauselektriker. Aber dem muss ich doch sagen können, wie es in etwa sein soll.
73 de Franz, DL2UR


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So 7. Sep 2008, 12:21 
Hallo Franz, ich habe den Artikel auch mit größtem Interesse gelesen, kann bei Spielereien mit elektronischem Zähler der EVUs sehr interessant werden. Ich hatte bei mir im Haus für die Afu-Geräte (nicht das komplette Shack - Licht, Steckdosen "normal verkabelt" - Steckdosen nur PC-Nutzung) vom Zählerschrank und Pot.-Schiene die Möglichkeit per eigenem Kabelkanal -incl. sep. Erdleitung 16qmm - zu versorgen. Deine Störprobleme von FS usw. hatte ich nie, aber das kann Zufall sein (auch mit FS-Antenne und Afu am gleichen Masten). Ich bezweifele, daß die Trennung groß zur "hausinteren Entkopplung" beiträgt, konnte aber nie den Gegenversuch machen, hatte es von Anfang an so geplant und in Betrieb genommen.

Ein anderer Hinweis: ich habe bei mir von TN auf TT-Netz umgestellt und einigen Schrott von außen wegbekommen. Falls bei Dir noch TN-Netz (Nullung/Erdung per Trafostation) und ausreichende Erdung für den FI-Schalter vorhanden ist, ist die Umstellung sehr "easy". Bei mir war es nur ein abklemmen an der Pot.schiene -- per EVU-zugelassener Mithilfe und Rücksprache mit dem EVU. Einen Erfahrungsbericht dazu habe ich auf www.mydarc.de/db6zh/tttn0/emrppen.htm . Es hat mich außer einer Fahrt zum EVU mit Meßprotokollen (die waren sehr interessiert und entgegenkommend) und eine Maß Bier für den E-Meister (war ebenfalls neugierig und brachte die Meßgeräte für die Erdungsmessung mit), nichts gekostet. Ich bin zwar selbst sog. "Elektrofachkraft" .. :-) .. gelernt ist gelernt, habe mich aber nie um EVU-Zulassung bemüht und habe auch die speziellen Erdungsmeßbrücken nicht. Fall Du TT-Netz hast .... vergiß diesen Absatz.
73 es 55 Peter

Nachtrag: mit dem "Schrott von außen" meine ich über die Erdung (Trafo) eingekoppeltes QRM aus der Nachbarschaft - ist im TN Netz entschieden höher als im TT-Netz. Ich kann bei Erdmessungen sehr genau feststellen, wann Fernsehprimetime ist -- die Bild-Sync-Impulse reichen zum sync für das Oszilloskop und das QRM geht bis Anfang Mittelwelle - sehr hoher Anteil von 50Hz Oberwellen und - ganz interessant - da Drehstromnetz mit Sternpunkterdung sind die Spitzen bei x-fachem von 150 Hz. Der Ing. im EVU hat mir deren Messungen gezeigt - die messen mit Abblock-C direkt auf den einzelnen Phasen - zu hohe Spitzen machen denen Probleme bei der Netzsynchronisation.

2.Nachtrag: um Irrtümer zu vermeiden - SWL seit gut 50 Jahren und per Umzug hier die "Hausanlage" seit 1978 im "Dorfkern", wegen RS Satbetrieb für KW Fritzel FB23 (seit Freigabe auch als tx-ant 20-15-10), ansonsten 80, 40 und sonstiges SWL per unabgestimmtem Langdraht. Auf 80 ab und an Störpegel, aber kein Dauer-QRM. Beim DXCC kann ich nicht mitreden, KW-Empfang ja.


Zuletzt geändert von 1171917 am So 7. Sep 2008, 20:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Netzfilterung - EMV
BeitragVerfasst: So 7. Sep 2008, 14:36 
dl2ur hat geschrieben:
:(
Hallo OMs mit permanenten Störungen unterhalb 14 Mhz. In der CQ-DL August 2008 war auf Seite 545 ein Beitrag zu Hausnetzfiltern von TYCO.
Für eine praktische Umsetzung oder individuelle Analyse aber zu wenig konkret. Seit fast 2 Jahren bin ich - insbesondere auf 80 Meter - mit einem
24-Stunden-Störpegel von S 9 plus 15 db geplagt.


Hallo Franz,

Bei Akkubetrieb sind die Störungen weg, oder wieso versprichst Du Dir etwas von der Netzfilterung?

Im allgemeinen fängt man sich Störungen dieser Art ein wenn die Antenne nicht ausreichend symmetrisch ist und die Störspannungen über den Koax Aussenleiter eingeschleppt werden.

Sinnvoll für 80m sind immer separate störarme Empfangsantennen, z.B. eine abgestimmte Rahmenantenne oder eine Magnetloop.
50% der DX-Signale die ich arbeite könnte ich auf der Sendeantenne überhaupt nicht wahrnehmen, wüsste also gar nicht dass sie existieren.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzfilterung - EMV
BeitragVerfasst: Do 11. Sep 2008, 9:52 
df3kv hat geschrieben:
dl2ur hat geschrieben:
Hallo OMs mit permanenten Störungen ........
.... Im allgemeinen fängt man sich Störungen dieser Art ein wenn die Antenne nicht ausreichend symmetrisch ist und die Störspannungen über den Koax Aussenleiter eingeschleppt werden. ....
.... oder ausgeschleppt, .. :-) .. Ich habe gestern mehr oder weniger zufällig mit digi-soundcard Programmen gespielt und wollte die auf 14 MHz testen -- hatte KW einige Zeit links liegen gelassen. Alle Bänder mit S9+ dicht und nach dem ersten Schreck festgestellt, der eigene 100Hz Röhren TV macht alles dicht. Nicht via Netz, sondern via Antennenkabel und Scart -- sobald beide ausgesteckt und FS eingeschaltet - mit "Bindfaden"-ant verschneites Bild - ist nichts mehr aufzunehmen. Ich hatte vor kurzem mit Montage einer neuen SAT-Schüssel die alten 60 Ohm Kabel mit neuem 75 Ohm CATV (doppelt geschirmt etc) ausgetauscht, aber war zu faul, die neue Dose einzubauen. Alles an VCR, SAT und FS direkt angeschlossen, nur ein "Unterhaltungsplatz". Die 100 Hz auf 20 m sind im Wasserfall-Diagramm wie aus dem Bilderbuch .... und das ganze Band S9++ . Der FS war bisher unauffälig und jetzt werde ich wohl oder übel ein Semester "galvanische Trennung" und "Mantelwellenfilter" studieren und die Geräte "separieren", und evtl die Dose einbauen .....

Der "neue Effekt" z.Zt. ist verblüffend, mit Handfunke im Shack selbst und in der Wohnung kaum Störung, per FB23 ist alles dicht (die Ursache "inhouse" ist eindeutig). Verrückte HF ...... :-) ..

73 Peter (@dl2ur: kontrolliere doch mal in der Richtung direkt an der Radio/FS-Quelle ..)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 11. Sep 2008, 11:08 
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Normaler Benutzer

Registriert: Sa 17. Jun 2006, 8:51
Beiträge: 697
Wohnort: Neuenburg
@Peter

Ich hatte im eigenen Haus das Problem, dass ein Schaltnetzteil eines Fernsehers wohl über das Antennenkabel strahlte. Sobald ich die Antenne abgezogen habe war das QRM auf 80m weg. Es war ohnehin nicht sehr stark aber eben doch vorhanden wenns auf 80m ruhig war. Ich habe testweise einfach ein längeres Antennenkabel eingeschleift und daraus 10 Windungen um meine Hand gewickelt. Danach war das QRM weg. Zusätzlich habe ich noch Kerne ins Stromkabel und das Antennenkabel eingebaut.

@Franz

Soweit man die Ursache für die Störungen kennt würde ich auch dort anfangen. Versuch doch mal mit einem längeren Kabel zu arbeiten und dieses dann als Drossel wickeln. Vielleicht bringt das schonmal was. Wenn natürlich die Weihnachtsbaumbeleuchtung unter der Antenne strahlt hilft Zuleitung verdrosseln auch wenig (Alle schon geschehen :lol: )

Grüße
Tobias


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